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Das Portrait: "Projekt Soziale Stadt Neuwied"
Die Stadt Neuwied wurde 2007 in das Bund-Länderprogramm "Soziale Stadt" aufgenommen. Bei diesem Programm handelt es sich um ein Städtebauförderungsprogramm, das neben der Sanierung bestimmter Wohnviertel auch die Verbesserung deren Sozialstrukturen zum Inhalt hat. Der Bund und das Land-Rheinland-Pfalz fördern Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Wohn- und Lebensverhältnisse der Menschen des jeweiligen Stadtviertels zu verbessern.
Dem Bereich südöstliche Innenstadt (Bereich um die Raiffeisenbrücke) wird in Neuwied die erste Priorität eingeräumt und hierfür wurde im Dezember 2008 vom Stadtrat ein integriertes Handlungskonzept beschlossen, das als inhaltliche Grundlage für die Förderung und Entwicklung des Quartiers dient.
Die südöstliche Neuwieder Innenstadt hat jetzt ein Stadtteilbüro. Quartiersmanagerin Alexandra Heinz nahm dort im Rahmen des Entwicklungsprogramms „Soziale Stadt“ ihre Arbeit auf.
Die Stadt hat die Räume von der Gemeindliche Siedlungsgesellschaft Neuwied (GSG) gemietet und als Stadtteilbüro zur Verfügung gestellt. Diplom-Pädagogin Alexandra Heinz möchte hier vor Ort vor allem eine zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger des Gebiets schaffen. „Ich freue mich auf die persönlichen Kontakte und über jede Anregung und Idee, um den Stadtteil noch lebenswerter und lebendiger gestalten zu können“.
Ein Wohnquartier ist nicht nur durch seinen baulichen Bestand geprägt, sondern auch ganz entscheidend durch das soziale Umfeld. Beide Aspekte nimmt die Quartiermanagerin in den Blick. Über das Stadtteilbüro sollen Kommunikation und Nachbarschaftshilfen angeregt und umgesetzt werden. Alexandra Heinz betont, „dass es wichtig ist, gemeinsam, das heißt mit allen Akteuren, einzelne Maßnahmen und Projekte nachhaltig zu entwickeln, um die Lebensqualität in der südöstlichen Innenstadt zu erhöhen“.
Das Stadtteilbüro im Rheintalweg 22 B ist ab sofort unter der Telefonnummer 02631/863070 und der E-Mail-Adresse stadtteilbuero@neuwied.de zu erreichen. Sprechzeiten: dienstags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Natürlich können auch außerhalb der Sprechzeiten Termine vereinbart werden.
Foto: Quartiersmanagerin Alexandra Heinz im Gespräch mit Sarah Heckendorf (links) und Ina Weber (Mitte) von der Informa gGmbH, die sich im Rahmen ihres Drei-Generationen-Projektes in dem Gebiet engagiert. Foto: Kirstin Lück
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