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Sexuelle Nötigung: Ermittlungen gegen Mitarbeiter von verurteiltem Bürgermeister
Der Skandal um den wegen sexueller Nötigung einer Mitarbeiterin verurteilten Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Ewald Mattes. weitet sich aus. Wie die Staatsanwaltschaft Koblenz heute mitteilte, ermittelt sie derzeit gegen drei Mitarbeiter der Verwaltung. Sie sollen im Verfahren gegen ihren Chef falsche Aussagen gemacht haben, um ihn zu schützen. Wie lange die Ermittlungen dauern werden und ob es zu einer Anklage kommt, ist der Staatsanwaltschaft zufolge noch unklar.
Das Landgericht Koblenz hatte Bürgermeister Ewald Mattes (CDU) im April zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten und einer Geldstrafe verurteilt. Dem 59-Jährigen droht am 15. August die Abwahl, da er trotz mehrfacher Aufforderung nicht bereit war, sein Amt freiwillig niederzulegen. Die Bürger von Kaisersesch entscheiden dann bei einem Urnengang über seine politische Zukunft.
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