A.D. 235 – Schatten über dem Limes

Am 30. Juni 2010 erschien, im Kontext der Hochschule der Medien in Stuttgart und in Kooperation der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Film „A.D. 235 – Schatten über Limes„. Es handelt sich um ein Filmprojekt über das UNESCO-Weltkulturerbe Limes und ist als eine Dokumentarverfilmung gehalten.

Grundsätzlich werden Themen über die militärischen und politischen Ereignisse im 3. Jahrhundert nach Christi angesprochen, welche zum Niedergang der im Westen liegenden römischen Reichsgrenze Limes führte. Dieser Untergang datiert sich auf das Jahr 260. Das Hauptaugenmerk legten die Produzenten auf die einzigartige Stellung der obergermanisch-rätischen Grenze, nahe Schwäbisch Gmünd.

Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Das Dokudrama, mit einer Länge von 83 Minuten, entstand im Format 16:9 (HD). Die Produktion fand im Kontext eines Studiums an der Hochschule der Medien in Stuttgart statt. „A. D. 235 – Schatten über dem Limes“ entstand in drei verschieden Ländern (Italien, Deutschland und England) mit dreizehn Drehorten.

Die Umsetzung der Dokumentation wurde mit professionellem Licht-, Kamera- und Tonequipment durchgeführt und zeigt sich deutlich in der Stereo-Tonqualität. Dabei fiel das Hauptinteresse auf eine reale Herstellung der Bilder, vermischt mit einzelnen computergenerierten visuellen Effekten. Möglich war diese Vorgehensweise durch den Einsatz von architektonischen Rekonstruktionen der damaligen Orte als Drehorte. Im Cast erhielten eine Reihe von professionellen Schauspielern sowie erstklassige Laiendarsteller eine Rolle. Zusätzlich benötigte die Verfilmung die Mitarbeit einer Reenactment-Gruppe, für eine eindrucksvolle und korrekte Wiedergabe der Ereignisse.

Zuschauer sind angetan von den zu sehenden jahrelangen Erfahrungen der Darsteller, was durch die Ausdrucksweise des römisch-germanischen Lebens, den Kostümen und der Ausstattung deutlich wird. Die gesamte Produktion benötigte einige Sponsoren, die wir namentlich nennen wollen: Aurificina Treverica, Sony Deutschland, Systemhaus ropa, Battle Merchant, THW Idstein und TV Idstein.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „A.D. 235 – Schatten über dem Limes“

Darstellung erfolgt von dem Jahr 235 nach Christus: die Außengrenze des Römischen Reiches zu den alten Provinzen Rätien und Obergermanien, wankt.

Damals hat sich während dieser Zeit Zenturio Marcus Aurelius Januarius aus dem aktiven Militärdienst zurückgezogen. Bis heute ist die Limeslinie im ganzen Schwabenland bekannt. Dorthin zieht sich Zenturio Marcus Aurelius Januarius, mit seiner germanisch-stämmigen Frau Ursilla, zurück. Zusammen verbringen die beiden ihren Lebensherbst an der Limeslinie auf einem Pensionssitz.

Es ist erst ein Jahr her, als Januarius noch als Kommandant des obergermanisch-rätischen Grenzkastells tätig war. Mittlerweile leidet die germanische Bevölkerung unter unvorstellbaren marodierenden Räuberhorden. An der Tagesordnung sind Schmuggel und Korruption, die dem Handels- und Schutzabkommen zwischen den Provinzen und Rom schwer zu schaffen machen. Allerdings trägt eine große Verantwortung für diese Zustände, die brüchige Grenze und die dort herrschenden Zustände. Was ist der Grund für dieses Scheitern? Der Kaiser Marcus Julius Severus Alexander zog in „A.D. 235 – Schatten über dem Limes“ zu viele Truppen von dem Limes ab, um den erwünschten Feldzug gegen die Perser zu führen. Doch leider fiel der Kampf eher schwach aus und zusätzlich kriselt es an der Grenze.

Es liegt eine gereizte Stimmung in der Luft, rund um das Kastell. Heute liegt dieses Kastell im Schwäbisch Gmünd. Dahin dringt die Nachricht vor, dass der Kaiser nach Obergermanien kommen möchte, in seiner vollen Pracht, um zusammen mit angeheuerten Hilfseinheiten der fehlenden militärischen Präsenz Abhilfe leisten möchte. Des Weiteren dringt durch, dass der persönliche Vertraute des Kaisers, ein wahrer Riese mit dem Namen Thrax, die Aushebung der Truppen leitet.

Jedoch steht hinter dem beeinflussbaren Kaiser seine kluge und herrische Mutter Mamaea. Zum Glück, denn mit einer ganzen Menge Diplomatie, möchte Mamaea den Frieden an dieser Reichsgrenze sichern. Aber nicht durch den Einsatz von blinden Gewaltvorstößen, sondern mit einem geschickten Einsatz von Verwaltung und Geld. Immer wieder lauern harte Winter auf die germanischen Gemüter der Soldaten, die sich von der Idee Mamaeas erhitzen lassen.

Währenddessen bemüht sich Kaiser Marcus Julius Severus Alexander um Gespräche mit den dort ansässigen Häuptlingen. Gleichzeitig verfolgt Thrax und seine Verbündeten diese Pläne, um Schwierigkeiten zu bereiten. Die Geschichte schreibt den Ausgang klar und deutlich. Verarbeitet wurden historisch belegte Fakten eingebunden in eine szenische Handlung. Kann die Klugheit von Mutter Mamaea siegen oder die kämpferische Natur von Thrax?

Fazit & Kritiken zum Film „A.D. 235 – Schatten über dem Limes“

Mit „A.D. 235 – Schatten über dem Limes“ ging die Produktion einen neuen Schritt auf dem Weg der medialen Aufarbeitung von Geschichtlichem. Erstmalig können Zuschauer sich filmisch mit dem Wendepunkt des Römischen Reiches um das Jahr 235 nach Christus befassen. Ganz unüblich entstand eine schöne Verbindung zu historisch belegten Fakten zusammen mit einer szenischen Handlung. Deswegen erwartet den Zuschauer, keine trockene Vortragsweise und komplizierte Illustrationen. Es ist eine spannende Erzählung mit lebendigen Charakteren bestückt.

Mit der Dokumentation „A.D. 235 – Schatten über Limes“ werden didaktische und wertvolle archäologische Arbeit von Forschungsstätten und Museen und Forschungsstätten in ganz Deutschland gewürdigt. Ziel des Film war es, ein breites Publikum zu informieren, zu unterhalten und zur aktiven Mitarbeit der Erhaltung des kulturellen Erbes anzuregen. Nicht nur Tourismuszentren, Museen, Hochschulen und Schulen profitieren von dem Film. Überzeugen Sie sich selbst und erhalten Sie einen Einblick in unsere Vergangenheit.

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