Arsenal

Der Film „Arsenal“ ist ein amerikanischer Krimi aus dem Jahre 2017. Deutscher Kinostart fand am 10. November 2017 statt. Im Ranking befindet sich der Actionfilm im Bereich der kleinbudgiertem Filme, mit integrierten ausgedient wirkenden Stars.

Arsenal [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren

Mikey und JP haben in ihrer Kindheit einiges durchgemacht. Fast die gesamte Zeit mussten sie sich ohne fremde Hilfe durchs Leben schlagen. So etwas schweißt zusammen. Als Erwachsener hat es JP, als Eigentümer einer Baufirma, zu einem kleinen Vermögen gebracht. Sein Bruder Mikey ist auf die schiefe Bahn gekommen und schlägt sich als Kleinganove durch. Muss der rechtschaffene Bruder ihn aus seiner schlechten Lagen herausbugsieren?

Arsenal – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Im Krimi „Arsenal“ ist relativ viel Testosteron im Spiel. Der Regisseur Steven C. Miller ist eigentlich für seine bescheidenere Art bekannt. Einen Namen machte Miller sich mit Arbeiten, wie: „Extraction“ oder „Marauders“. Während der 97 Minuten Laufzeit zeigt Miller Stilwillen. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Jason Mosberg und ist für alle ab dem 18. Lebensjahr herausgegeben.

Kameramann Brandon Cox filmt die Crew bei der Arbeit. Dabei spielt Adrian Grenier, bekannt aus „Entourage“, die Hauptrolle als Good Guy. JP, als Bruder des Gangsters, hat er etwas aus seinem Leben gemacht und ist Chef einer Baufirma. Johnathon Schaech, der kleinkriminelle Bruder Mikey. Nicolas Cage taucht mit einer grotesken Perücke im Bild auf, als Gangsterboss Eddie King. In weiteren Nebenrollen sind John Cusack, William Mark McCullough und Lydia Hull zu sehen.

Geschnitten wurden sämtliche Szenen von Vincent Tabaillon. „Arsenal“ fällt unter die Begriffe Thriller, Brüder und Gangster. Produzent George Furla war auch verantwortlich für eine spätere Veröffentlichung auf DVD. Die Version ist in der englischen und deutschen Sprache erhältlich.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „Arsenal“

Die Familie der beiden Brüder Mikey und JP ist komplett über den Haufen geworfen worden. Während die beiden heranwuchsen, nahmen sich der Onkel und der Ziehvater das Leben. Die Mutter hat die gesamte Zeit nicht einen Fuß in das Leben der Zwei gesetzt. Nach dem Tod müssen Mikey und JP schnell auf eigenen Beinen stehen. Das Schöne ist, dass die Brüder sich aufeinander verlassen können. Schauplatz während der gesamten Handlung ist ein amerikanischer Vorort.

Oftmals schafft es eine Person der Familie, aber zwei sind ungewöhnlich, etwas aus dem Leben zu machen. So ist es auch in „Arsenal“. Mikey gerät schnell unter die Fittiche der Unterwelt, der Gangsterboss nennt sich Eddie King. Er ist der ältere von beiden und muss sich um den kleinen Bruder kümmern. Ohne Geld gibt es kein Essen. Diese Ganovenarbeiten ermöglichen es Mikey, seinen Zögling zu versorgen. Noch einige Jahre später verdient er sich mit Gelegenheitsarbeiten und kleinkriminelle Tätigkeiten sein Einkommen. Die ganze Zeit über drängen ihn Geldsorgen zu unbedachten Handlungen. Im Nacken sitzt ihm seine Vergangenheit. Seine Ex stellt Unterhaltsansprüche, die er nachkommen muss, für sich selbst und die gemeinsame Tochter. Dazu kommt, dass er sich selbst als Versager sieht.

JP hat den Absprung geschafft. Mit dem Rasenmäher-Business fing er an. Nun sitzt er in der oberen Etage und besitzt eine kleine Baufirma. Relativ ehrenhaft verdient er sich sein Geld. Eines Tages wird Mikey stark von seinen Geldsorgen erdrückt. Mit einer größeren Menge Kokain, die er gewinnbringend verkaufen möchte, begibt er sich immer tiefer in die Unterwelt. Das Geld für den Einkauf ist geliehen. Natürlich wird Mikey beklaut. Er ahnt, wer hinter dem Diebstahl steckt. Es dauert nicht lange und er macht sich auf den Weg zu Eddie King, weil er ihn zur Rede stellen möchte. Dort angekommen hört der Boss in keiner Weise auf ihn. Stattdessen setzt er ihn fest und stellt eine Lösegeldforderung an den kleinen Bruder JP. In der Zwischenzeit hat King sich noch die Tochter angeeignet, Alexis, um die Summer zu erhöhen.

JP hat keinerlei Erfahrungen mit der Unterwelt. Das Geld zu zahlen ist eine Sache, aber ob dadurch seinem Bruder und dessen Tochter geholfen wird, ist eine andere Sache. Die Verzweiflung ist groß. Kurzer Hand nimmt sich den verdeckten Ermittler Sam zur Hilfe. Das Duo räumt gemeinsam in der Organisation des Eddie Kings auf. Ganz entschlossen gehen JP und Sam ans Äußerste, um die beiden aus den Klauen der skrupellosen Leute zu befreien.

Fazit & Kritiken zum Film „Arsenal“

Der Anfang von „Arsenal“ ist sehr hastig und lückenhaft. Die komplette Kindheit und Jugend der Brüder wird zusammenfassend dargestellt. Schnell landet der Zuschauer in der Gegenwart, wo Kleinkriminalität, Geldprobleme und Drogenhandel vorherrschen. Mit diesen Machenschaften soll der Plot in Gang gesetzt werden.

Bei der Altersfreigabe liegt eine große Prügelei nahe, was für einen kurzweiligen Film sorgen kann, ohne eine gute Handlung vorzuweisen. Aber diese Hoffnung ist nicht gegeben. Die Handkamera ist sehr hektisch und amateurhaft. Cusack, als Sal, taucht im gesamten Film nur mit Schirmmütze und Sonnenbrille auf, was eine Mimik verhindert. So ist es eine austauschbare Rolle geworden. Nicholas Cage spielte dieselbe Rolle bereits in „Deadfall“ und ist keine Meisterleistung. Die besten Zeiten des Schauspielers liegen hinter ihm. Die Hauptrolle von Adrian Grenier ist ganz gut getroffen, allerdings ohne große Besonderheiten.

Alle Elemente verbinden sich leider nie zu einem stimmigen Ganzen. Selbst inhaltlich ist es ein Potpourri. Für den Zuschauer ist die Handlungsweise oftmals nicht nachvollziehbar, sodass keinerlei Spannung aufkommt.

Letzte Aktualisierung am 22.03.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API