Die bisherige Form der Bundesligisten

Die bisherige Form der Bundesligisten

Die neue Bundesligasaison ist im vollen Gange und es sind bereits über 20 % der Saison absolviert. Dadurch zeichnen sich bereits die ersten Trends ab, wer um den Titel spielen wird, wem eine harte Saison bevorsteht und wer für eine Überraschung sorgen könnte. Wir schauen uns die Kandidaten in den drei Kategorien Titelanwärter, Überraschungen und Enttäuschungen der Bundesligisten an.

Die Titelanwärter

Bei den Titelanwärtern gibt es keine großen Überraschungen. Bayern München ist wieder ganz oben in der Tabelle zu finden und will dieses Jahr den zehnten Titel in Folge gewinnen. Dafür sind sie auch der Favorit. So haben sie bei Online Sportwetten die besten Chancen mit einer Quote von 1,17. Unter Julian Nagelsmann haben sie sich noch einmal verbessert und wollen auch in den nächsten Jahren eine Dominanz in der Liga haben. Die weiteren Anwärter auf den Titel sind Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund. Unter Gerardo Seoane zeigt sich die Werkself stark verbessert und ist derzeit punktgleich mit den Bayern. Auch bei Dortmund gab es im Sommer einen Trainerwechsel zu Marco Rose. Der Deutsche hat bei bisher allen seinen Vereinen überzeugt und will beim BVB seinen vertikalen Ballbesitzfußball umsetzen. Wichtig wird dabei Erling Haaland werden. Mit ihm ist Dortmund eine Klasse besser. Jetzt muss er nur mehr fit bleiben.

Die Überraschungen

Die Überraschung der bisherigen Saison ist ganz klar der SC Freiburg. Unter Trainerlegende Christian Streich spielt man auch heuer nicht gegen den Abstieg. Ganz im Gegenteil ist man derzeit auf dem vierten Rang, nur einen Punkt hinter den Bayern und hat bisher noch keine Partie verloren. Dabei profitieren die Freiburger von einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch der 1. FC Köln kann sich über einen starken Saisonstart und den sechsten Platz freuen. So konnte man gegen RB Leipzig ein Unentschieden erringen und fast Punkte aus München mitnehmen. Eine kleinere Überraschung ist der VfL Wolfsburg. Nach dem Trainerwechsel von Oliver Glasner zu Mark van Bommel konnten die Wölfe vor der Saison nur schwer eingeschätzt werden. Mit einer starken Defensivtaktik spielt man aber auch dieses Jahr wieder um die Champions League Plätze mit.

Die Enttäuschungen der Bundesligisten

Bei den Enttäuschungen der bisherigen Saison findet man drei Vereine, die diesen Sommer ihren Trainer bzw. Fussball Manager gewechselt haben. So spielt RB Leipzig unter Jesse Marsch nicht um den Titel mit, sondern findet sich nur im Mittelfeld wieder. Bereits jetzt gibt es die ersten Abgangsgerüchte um den Amerikaner, der bei Leipzig wieder den originalen Pressingfußball von Red Bull installieren will. Auch Adi Hütter hat bei Borussia Mönchengladbach noch Anpassungsschwierigkeiten. In den beiden vergangenen Runden konnte mit Siegen über Dortmund und Wolfsburg wenigstens ein Aufwärtstrend gestartet. Interessanterweise ist der dritte Trainer im Bunde ebenfalls ein ehemaliger Trainer von Red Bull Salzburg. Glasner will Eintracht Frankfurt wie zuvor Wolfsburg zu einem Spitzenclub formen. Bisher konnte man nur einen Sieg einfahren, dieser war aber überraschenderweise gegen den Titelfavoriten aus München.

Nach vielen Trainerwechsel einiger Bundesligisten im vergangenen Sommer gibt es in der bisherigen Saison einige Formschwankungen der Vereine. An der Tabellenspitze ist die Konstellation jedoch unverändert und die Bayern, Leverkusen und Dortmund kämpfen um die Tabellenführung. Nicht in diesen Kampf dabei ist Leipzig und Gladbach, die sich dieses Jahr mit internationalen Plätzen begnügen werden müssen. Noch ist aber genug Zeit, um das Ruder herumzudrehen und einen Run zu starten.