Die Todeskandidaten

Die Todeskandidaten, einige Schwerverbrecher, welche für ein ultimatives Medienereignis herhalten müssen. Der Multimillionär Breckel nimmt zehn Menschen mit auf eine einsame Insel. Dort sollen sie um ihr Leben kämpfen, während alles live im Internet ausgestrahlt wird. Ein Überlebenskampf von ganzen dreißig Stunden. Dem Sieger winkt die Freiheit und eine kleine Summe Geld.

Die Todeskandidaten
  • Prime Video, Freigegeben ab 18 Jahren
  • Laufzeit: 108 Minuten
  • Steve Austin, Vinnie Jones, Rick Hoffman
  • Deutsch

„Die Todeskandidaten“ ist ein amerikanischer Actionfilm aus dem Jahre 2007. Es ist ein Remake des japanischen Films „Battle Royale“ aus dem Jahr 2000. Acht Jahre nach der Premiere wurde der Nachfolger „Die Todeskandidaten 2“ herausgebracht.

Die Todeskandidaten – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Regisseur Scott Wiper schrieb ebenfalls das Drehbuch zum Film „Die Todeskandidaten„. Die Fortsetzung entstand allerdings unter der Regie von Roel Reiné. Dort werden die Hauptrollen auf andere Schauspieler übertragen. Es sind unter anderem Randy Orton und Eric Roberts. Joel Simon übernahm die Produktion, zusammen mit WWE Films, einer Gesellschaft der „World Wrestling Entertainment“. Das Ergebnis, mit einer Länge von 100 Minuten, ist für Menschen ab dem 18. Lebensjahr geeignet.

Cast: Jack Conrad wird von Steve Austin gespielt. Er ist ein ehemaliger WWE-Champion. Ursprünglich war Vinnie Jones vorgesehen dafür vorgesehen und bekam dann aber die Rolle von McStarley. Durch die Übernahme der Produktion von WWE-Film war die Rolle fest an den Champion, „Stone Cold“, übergeben. Während der Arbeiten spielten die beiden sich einige Streiche. Zum Beispiel legte Austin eine Sex-Puppe und 50 signierte Autogramme mit seinem Bild, in den Trailer von Vinnie. Robert Mammone bringt Ian Breckel auf die Leinwand. Rick Hoffman ist als Goldman zu sehen. Victoria Mussett mimt Julie. Manu Bennett inszeniert Paco. In weiteren Rollen zu sehen sind: Dasi Ruz (Rosa), Masa Yamaguchi (Saiga), Marcus Johnson, Emelia Burns, Nathan Jones, Madeleine West, Andy McPhee und Rai Fazio.

Graeme Revell war für die Musik zuständig. Das letzte Lied stammt von der Rockband Nickelback. Die Arbeit des Kameramanns hatte Ross Emery inne und den Schnitt Derek Brechin.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film Legend

Ian plant eine Realityshow mit zehn Todeskandidaten, auf einer einsamen Insel im Südpazifik. Live sollen zahlreiche Zuschauer mitfiebern können. Sein Plan ist es, die Einschaltquoten des letzten Super Bowls zu knacken. Weltweit kauft Ian dafür seine Kandidaten in den Gefängnissen ein. Dazu gehören: der Psychopath Ewan McStarley, Paco und Rosa, die zusammen einen Amoklauf vollführten, der amerikanische Ex-Elitesoldat Jack Conrad. Letzterer wurde auf einem Spezialauftrag von der Regierung fallen gelassen. Sein Ziel liegt darin, zu seiner Familie zurückzukehren, welche schon jahrelang kein Lebenszeichen von ihm gesehen haben.

Klare Spielregeln: Über 30 Stunden haben die Menschen Zeit ihre neun Mitstreiter zu töten. Es winkt für den Gewinner die Freiheit und Geld. Jeder besitzt ein Sprengstoff am Bein, der nach der Frist explodiert. Zahllose Kameras überwachen jede Bewegung auf der Insel.

Die Kämpfer werden mit dem Hubschrauber gebracht und an verschiedenen Ecken abgesetzt. Schnell sterben die ersten Menschen und die restlichen bilden Zweierteams, nur Jack nicht, Saiga mit McStarley – Kreston und Yasantwa – Paco und Rosa. Grundsätzlich arbeiten alle am eigenen Überleben, nur Saiga und Ewan gehen spezifisch in den Angriff. Die ersten Zweifel, im Produktionsteam und bei der Freundin Julie, tauchen auf, als Paco gezwungen wird der Vergewaltigung und Mord an seiner Freundin beizuwohnen. In der Zwischenzeit hat auch das FBI Wind von der Sache bekommen. Unternehmen können sie allerdings nichts, da der Ort unbekannt ist. Kreston lässt sich von seiner Yasantwa massieren und merkt nicht, wie sie den Sicherungsstift der Sprengladung zieht. Erst kurz vor der Explosion erkennt er die Gefahr – es ist aber zu spät.

Paco schließt sich Conrad an. Sie schaffen einen Einbruch im Camp des Produktionsteams. Kurz kann Conrad mit seiner Freundin telefonieren und die Koordinaten mitteilen. Dann ist die Verbindung unterbrochen und er muss fliehen. Ian frönt seiner sadistischen Ader und lässt Ewan und Saiga Waffen zukommen. Das lässt natürlich die Quoten in die Höhe treiben. Als Nächstes muss Paco daran glauben. Er wird von den beiden brutal zusammengeschlagen und lebendig verbrannt. Der Leiter will aussteigen, aber Ian zwingt ihm zum Weitermachen. Ewan schafft es, Yasantwa anzuschießen. Sie zieht daraufhin ihren eigenen Sicherungsstift, um sich nicht länger zu quälen. Der drittletzte Mann, Saiga, wird von Jack getötet. Nun sind nur noch Ewan und Jack im Rennen. Während des letzten Kampfes wird Jack angeschossen und vom Wasser davon getragen. Ewan wird als Sieger geehrt, weil alle Conrad für tot halten.

Das FBI konnte in der Zwischenzeit mithilfe von Jacks Freundin die Insel ausfindig machen und schickt die Navy Seal los, um den Chef festzunehmen. Ian hört davon und löst dem Sieger die Fußfessel. Allerdings zahlt er nicht die versprochene Siegesprämie. Die Folge ist, dass Ewan das gesamte Team niedermetzelt. Kurz bevor Julie an der Reihe ist, taucht Jack auf und bringt ihn um. Ian versucht, mit dem Hubschrauber zu flüchten, aber Julie hilft Jack und er wirft die reaktivierte Fußbombe hinein.

Als letzte schöne Szene sieht der Zuschauer die Wiedervereinigung von Jack Conrad und seiner Familie.

Fazit & Kritiken zum Film Die Todeskandidaten

Das gesamte Geschehen im Film „Die Todeskandidaten“ ist eine brutale Menschenjagd, ohne Rücksicht auf Verluste. Austin spielt den mundfaulen Muskelprotz Jack Conrad. So hat er zwar einige Menschenleben auf dem Gewissen, als Drogendealer, aber für einen patriotischen Zweck. Damit sich die Macher keine Menschenverachtung vorwerfen lassen müssen, wird scheinheilig über den moralischen Verfall der voyeuristischen Gesellschaft geklagt. Zur gleichen Zeit wird an die niedrigsten Gewaltinstinkte appelliert. Das wirkt wie eine Doppelmoral. Abgebrühte Genrefans werden den Streifen als einfallslos abtun. Der Film nimmt sich selbst nicht so ernst, was es wieder nett macht.

Der Actionfilm weist einige Mängel auf. Die Story ähnelt „Battle Royale“, aber ein Vergleich ist nicht ratsam. Steve Austin ist leider kein Stallone oder Schwarzenegger. „Die Todeskandidaten“ schafft trotzdem die Ziellinie. Für Fans der 80er Jahre sollte die vorhandene Action zufriedenstellend sein. Er ist ebenso geeignet für eine angeheiterte Gruppe von Partygästen. Für diese Leute tauchen einige Flüche von Vinnie Jones auf. Die völlig überzeichnete Einführung der Kämpfer und auch der Transport auf die Insel sind gut gemacht.

Letzte Aktualisierung am 14.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API