Don – The King is back

Don – The King is back“ ist ein Film mit dem indischen Megastar Shah Rukh Khan. Der Titel kommt einem guten Marketing gleich, obwohl die Namensgebung King ein wenig tiefgestapelt ist. Es ist die Fortsetzung von „Don – Das Spiel beginnt“ aus dem Jahre 2006. In Indien kam die Normalfassung in die Kinos, sowie eine 3-D-Fassung.

Don - The King is back
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Shah Rukh Khan, Priyanka Chopra, Florian Lukas (Schauspieler)
  • Farhan Akhtar (Regisseur) - Farhan Akhtar (Autor) - Ritesh Sidhwani (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Für Deutschland konnte das Schauspiel bereits als Beitrag auf der Berlinale 2012 gezeigt werden. Kurz darauf, am 16. Februar 2012, lief der Streifen dann in den deutschen Kinos. Für die präsentierende Aufgabe waren in Köln die Kinos und der DVD-Verleiher „Real Fiction Filme“ und „Rapid Eye Movies“ beauftragt.

Don – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Regisseur Farhan Akhtar führte auch die Produktion im Film „Don – The King is back„, mithilfe seiner Firma Excel Entertainment. Zur Seite stand ihm Ritesh Sidhwani. Jegliche Arbeiten fanden in Indien und Deutschland statt, sodass „Don – The King is back“ in zwei Originalsprachen existiert, Deutsch und Hindi. Die Geschichte stammt aus der Feder des Regisseurs und ist für alle ab dem 12. Lebensjahr freigegeben.

Berlin wird zum Hauptschauplatz. Kameramann Jason West dreht vom 9. November bis zum 28. November am Brandenburger Tor, dem Olympiastadion, am Gendarmenmarkt, East-Side-Gallery und dem Alexanderplatz. Später schnitt Anand Subaya die Szenen zu einem harmonischen Film über eine Länge von 150 Minuten zusammen. Shankar-Ehsaan-Loy kreierte die Musik zum Film. Aufgrund der Beliebtheit dauerte es nicht lange und der Nachfolger „Solang ich lebe“ erschien.

Die Hauptrollen belegen Shah Rukh Khan als Don, sowie Priyanka Chopra als Roma. In weiteren Rollen präsentieren sich Lara Dutta (Ayesha), Kunal Kapoor (Sameer), Boman Irani (Vardhaan), Florian Lukas (Jens Berkel) und Christian Maria Goebel.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „Don – The Kind is back“

Die Unterwelt liegt dem Drogenboss Don zu Füßen. Seine Macht hat er sich skrupellos ergattert. Nun ist es Zeit, den Coup seines Lebens durchzuziehen. Als Erstes stellt der Unterweltkönig sich den Behörden. Daraufhin landet er im Gefängnis. Dort teilt er sich eine Zelle mit seinem Erzfeind. Don schafft es ihn zu überreden und beiden gelingt die Flucht aus dem Knast.

Flüchtend begibt sich Don auf die Reise nach Europa. Auf den Weg ereignet sich ein Zwischenstopp in einer Nobeldisco. Nun schlägt das Herz der Bollywood-Fans höher. Eine schnulzige Ballade folgt, die sich komplett über den geliebten Don dreht. Dazu sticht die Tanzeinlage von ihm persönlich heraus. Das nächste Ziel nennt sich – Zürich. Aber dies ist nicht das Ende der Reise. Genauer gesagt möchte Don nach Berlin, direkt zwischen dem Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz. Es erfordert einige Planungen und ein gutes Team, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Seine Mitspieler findet der Drogenboss in alten Weggefährten.

Als Zielpunkt steht die Deutsche Zentralbank. Dort einbrechen und die Euro-Druckplatten stehlen, ist der Plan. Mit diesen Platten lässt sich auf einfache Art und Weise Geld produzieren. Noten, die nicht mehr verdient werden müssen. Ein raffiniertes Netz soll den Traum verwirklichen. Die Zentralbank besitzt einen windigen Bankdirektor, der selbst in Geldwäschegeschäfte verwickelt ist. Seine dubiosen Hintermänner trachten Don ständig nach dem Leben.

Minuziös sind die einzelnen Schritte für den Einbruch geplant. Selbst die Geiselnahme, die zum Ziel führen soll, ist berechnet. Dabei helfen soll sein Erzfeind aus dem Gefängnis. Natürlich ruft dieser Deal die Gegenspieler auf den Plan. Dazu kommt, dass selbst seine Crewmitglieder hin und wieder zu Verrätern fungieren. Selbst Interpol ist Don dicht auf den Fersen. Ganz besonders die hübsche Agentin Roma. Von früheren Zeiten hat sie bereits ein Hühnchen mit dem Mann zu rupfen.

Don hat sich aber nicht umsonst die Unterwelt an Land gerissen. Warum er die Macht dazu hatte, zeigt der neue ausgeklügelte Plan der Operation. Ein abgründiges Spiel, in dem Don nicht nur schwer zu fassen ist – es ist unmöglich.

Die halsbrecherischen Verfolgungsjagden zeigen den Zuschauern atemberaubende Stunts und adrenalinreiche Action-Szenen mitten durch Berlin. Jedes Mal misslingt der Hinterhalt, den die Polizei oder seine Gegner, Don legen. So ganz klar, ob der Einbruch wirklich ausgeführt wurde, ist schwer zu erkennen. Nach dem vermeintlichen Coup macht er sich auf den Weg zurück nach Malaysia. Dort wartet bereits Inspektor Malik und die Interpol-Agentin Roma auf ihn.

Fazit & Kritiken zum Film „Don – The Kind is back“

Die Drehbuchautoren sahen sich bei „Don – The King is back“ einer großen Herausforderung gegenüber. Sie mussten die markige, pointierte Sprache des Hauptcharakters treffen. Was ihnen gut gelungen ist. Shah Rukh Khan passt perfekt ins Bild und dies in zwei Originalsprachen. Seine Eitelkeit präsentiert er mit selbstverliebter Miene umrandet von funkelnder Extravaganz.

Während der Berliner Dreharbeiten wurden etliche Straßenzüge gesperrt und rund 3.000 Komparsen benutzt. Das Budget von fast 13 Millionen Euro wurde hauptsächlich für Explosionen, Schießereien und schwülstigen Liebesliedern ausgegeben. Eine Mischung aus choreografiertem Musical und Actionfilm nach amerikanischer Art. An manchen Stellen ähnelt es „Ocean’s Eleven“, da ein beeindruckender Coup geplant wird, präzise geplant bis ins kleinste Detail.

Leider ist die Handlung vorhersehbar, denn vermeintliche Probleme lösen sich in Luft auf. Der vermeintliche Held steht im Rampenlicht. Allerdings fehlt ihm manchmal das erzählerische Feingefühl. Unterhaltsam ist der Film trotzdem. „Don – The King is back“ siedelt sich zwischen Bollywood-Sause und einem westlich angehauchten Thriller an.

Letzte Aktualisierung am 5.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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