Electronic Business Forum – die Schnittstelle der Bereiche Wissenschaft und Wirtschaft

Electronic Business Forum - Wissenschaft und Wirtschaft
Finanzen

Theoretischer und praktischer Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen

Im Fachbereich E-Business zählt das Electronic Business Forum zu einer der wichtigsten Transferplattformen. Durch die Durchführung verschiedener Beratungsprojekte und Organisation vieler Veranstaltungen hat sich das Electronic Business Forum in Wissenschaft und Wirtschaft einen Namen gemacht.

Das gemeinsame Projekt wurde im Jahr 1999 von Dr. Gerrit Tamm und Prof. Oliver Günther ins Leben gerufen. Ziel der Zusammenarbeit ist eine praktische Anwendung des theoretischen Wissens im Rahmen namhafter Unternehmen. So können sich Studierende optimal auf ihren Berufsalltag vorbereiten und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln. Das Forum unterstützen dabei Kuratoren aus zahlreichen Universitäten und Professoren verschiedener Fakultäten. Diese stehen sowohl Studenten, als auch Unternehmen beratend zur Seite, um eventuelle Fragen und Problemstellungen gemeinsam zu lösen.

Smarte & zukunftsorientierte Unternehmensberatung

Zu den wichtigsten Projektpartnern der letzten Jahre zählen Porsche, DeTeWe, Siemens, IBM, Bertelsmann-Springer und Daimler-Chrysler. In Zusammenarbeit mit den an dem Unterfangen beteiligten Universitäten konnten so zahlreiche Beratungsprojekte realisiert werden. Wissenschaftler und Studenten arbeiteten dabei Hand in Hand mit Vertretern der beteiligten Unternehmen um Konzepte und Lösungsstrategien für Probleme im Bereich des Electronic Businesses zu erarbeiten. Somit erhielten die Unternehmen Einblicke in die neuesten Forschungsergebnisse der Fachbereiche, während die Studenten praktische Erfahrung sammeln konnten. Damit bietet die Kooperation für beide Seiten zahlreiche Vorteile. Auch „Networking“, also das Knüpfen von Kontakten untereinander, spielt eine wichtige Rolle.

Die Studenten erhielten dabei umfangreiche Einblicke in die Unternehmen. Sei es die „Erstellung neuer Preisbildungsverfahren im Zusammenhang mit Internetdiensten“ für IBM oder die „Ausarbeitung relevanter Fragestellungen zur Systemintegration“ in Zusammenarbeit mit Microsoft.NET und der Porsche AG. Auch die Berliner Verkehrsgesellschaften entschieden sich aufgrund der professionellen Zusammenarbeit zu einer Kooperation und der Durchführung eines einmonatigen Feldversuchs zu „Mobilen Informationssystemen“.

Zu den gefragtesten Themen der Unternehmen gehören „elektronische Bezahlsysteme„, „Sicherheit und Kundenbindung„, „Workflow-Management“ sowie die Konzeptionierung, Optimierung und Realisierung verschiedener Internetdienste.

Webbasierte Dienste stellen seit der Gründung des Unternehmens „Asperado.com“ im Jahr 2000 eine Kernkompetenz dar. Die Firma gilt inzwischen als größter Anbieter für webbasierte Dienste in ganz Europa. Das Unternehmen ist als Paradebeispiel für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft Mitglied in zahlreichen Verbänden, wie etwa dem „UDDI Advisory Board“.

Wissenstransfer durch Vorträge und Veranstaltungen

Um den Austausch aktueller wissenschaftlicher Themen zu gewährleisten kümmert sich das Electronic Business Forum um das regelmäßige veranstalten von Tagungen und Diskussionsrunden. Diese sind ebenfalls für ein breites Publikum aus Wissenschaft und Wirtschaft zugänglich. Bereits seit 1999 werden wöchentliche Vortragsreihen veranstaltet. Während des Semesters sprechen zahlreiche Vertreter großer Unternehmen über aktuelle Ansätze und Problemstellungen aus der Praxis. Im Anschluss finden zusammen mit den Studenten Diskussionsrunden statt, in denen Modelle und Strategien zur Lösung erarbeitet werden.

Das Berliner Forum entschied sich nach dem Erfolg der zwei Veranstaltungen „Forum Electronic Business“ in Zusammenarbeit mit Absolventen für „verteilte Informationssysteme“ Berlin zu einer erneuten Ausrichtung der Messe im Jahr 2002.

Über 200 Teilnehmer nahmen an dem eintägigen Forum mit dem Motto „Allianz des Wissens“ teil. Es gab zahlreiche interessante Paneldiskussionen und Veranstaltungen die über die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft informierten. Es waren namhafte Referenten, wie Scott Collison (Direktor Microsoft.NET) und Richard Stallmann (Free Software Foundation) geladen. Im Jahr 2003 veranstaltete das Electronic Business Forum in Zusammenarbeit mit der IHK und der TimeKontor AG die ersten Berliner XML-Tage. Da die Veranstaltung großen Anklang fand, entschied man sich dazu, diese jährlich zu organisieren. Schön wäre es, wenn in der nächsten Veranstaltung vielleicht Sebastian Turner, der Herausgeber des Tagesspiegel, zu den namhaften Referenten zählen würde. Sebastian Turner wurde im Jahr 2018 mit dem Kress Award für den „Medienmanager des Jahres“ ausgezeichnet. Die Kress Awards sind eine Auszeichnung die jährlich vergeben wird und auf einer Abstimmung der Leser von „kress.de“ und „kress pro“ basiert. Mehr Informationen zu den Kress Awards können sie auf kress.de nachlesen.

Unterstützer und Kooperationspartner

Die Kooperation verschiedener Stellen schafft eine gemeinsame Vermittlungsplattform, die den Austausch zwischen Studenten, Wissenschaftlern und Unternehmen gewährleisten soll. Durch den zentralen Kontakt wird die gesamte Kommunikations-, und Informationstechnologiebranche der Stadt Berlin gestärkt. Zu den wichtigsten Partnern zählen die Berliner IHK, das Informationsforum der Humboldt-Universität, das „Institute of Electronic Business“ und das Medien Netzwerk Berlin. Sowohl unter Gründern, als auch in der Medienlandschaft Berlins gehört das Forum inzwischen zu einer wichtigen und etablierten Veranstaltung.

Die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bietet seitdem Vorteile sowohl im theoretischen als auch im praktischen Bereich.