Fit bis ins hohe Alter – Vitalität aktiv fördern

Älteres Ehepaar als Sinnbild für Fit im Alter
Gesundheit

Im Job und in der Partnerwahl legen wir einen großen Wert auf ein jugendliches Auftreten. Und das aus gutem Grund: Junge Menschen gelten als begeisterungsfähig, attraktiv und motiviert. Erhält sich ein Mensch diese Eigenschaften bis ins hohe Alter, strotzt er nur so vor Vitalität und Anziehungskraft. Junggebliebene wissen ganz genau, worauf es im Leben ankommt und mit welchen Mitteln sie viel jünger wirken, als sie eigentlich sind.

Auf das biologische Alter kommt es an

Von Anti-Aging-Cremes bis hin zur Haartönung: Auf dem Markt gibt es unzählige Produkte, die Verbrauchern ein jugendlicheres Aussehen versprechen. Viele dieser Wundermittel wirken jedoch nur äußerlich und haben keinen Einfluss auf unser biologisches Alter. Je nach Lebensstil und Risikofaktoren, unterscheidet sich dieses oft von unserem biographischen Alter. Eine extrem gesunde Lebensweise kann also dazu führen, dass der Körper eines 60-Jährigen dem eines 52-Jährigen gleicht. Jung und fit bleiben fängt also von innen an und kann aktiv gefördert werden.

Die Quelle des Lebens

Alle wissen es und trotzdem fällt es vielen schwer: Wasser trinken ist gesund und hält jung. Der menschliche Körper besteht zu etwa 70% aus Wasser. Um diesem Anteil gerecht zu werden, empfehlen Ärzte sieben bis acht Gläser Wasser pro Tag. Dabei sollte das Wasser vorzugsweise still und keinesfalls gesüßt sein. Sind wir ausreichend hydriert, verschwinden sogar feine Linien im Gesicht. Menschen, die viel Wasser trinken, können sich also über ein jugendlicheres Erscheinungsbild freuen. Außerdem hilft uns Wasser dabei, freie Radikale auszuscheiden, die für den Alterungsprozess mitverantwortlich sind.

Spielend geistig fit bleiben

Wer bezüglich der geistigen Fitness am Ball bleiben möchte, sollte Videospiele nicht als kindische Zeitverschwendung abtun. Dank immer mehr Smartphones und Tablets trainieren viele Menschen ihre Gedächtnis- und Reaktionsfähigkeit mit speziellen „Gehirn Jogging“-Apps. Diese kann man sich oft kostenlos in bekannten App-Stores herunterladen. Selbst klassische Videospiele aus den 80ern können einen positiven Einfluss auf bestimmte Hirnfunktionen haben. Gaming-Fans haben also die Möglichkeit, ihre Lieblingsspiele von früher neu zu entdecken und können gleichzeitig ihre Problemlösungs- und Konzentrationsfähigkeit trainieren.

Vorsicht vor der Sonne

Sie sorgt dafür, dass Pflanzen gedeihen und schenkt uns Menschen Lebenskraft und positive Energie. Das im Sonnenlicht enthaltene Vitamin D regelt sogar zahlreiche körperliche Prozesse, die für uns lebenswichtig sind. Zu viel Sonne ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, denn UV-Strahlen beschleunigen den Alterungsprozess. Schon bei leichten Sonnenbränden sterben die Zellkerne in der Haut. Diese setzt sofort einen Reparaturmechanismus in Gang und neue Hautzellen entstehen. Bei extremer Sonneneinstrahlung kann unsere Haut die entstandenen Schäden jedoch nicht mehr reparieren. Deshalb sollte stets an ausreichend Sonnenschutz gedacht werden, der nicht nur vor Hautkrebs schützt, sondern auch vor einer frühzeitigen Hautalterung.

Hund und Mensch von Hinten in der Natur sitzend

Der beste Freund des Menschen

Schon lange belegen wissenschaftliche Studien: Hundehalter sind im Durchschnitt gesünder und leben sogar länger als „tierlose“ Menschen. Dies hat viele Gründe. Zum einen bewegen sich Herrchen und Frauchen öfter an der frischen Luft und haben daher ein deutlich geringeres Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu erkranken. Zum anderen haben die vierbeinigen Gefährten einen positiven Einfluss auf die menschliche Psyche. Haustiere geben dem Menschen eine sinnvolle tägliche Aufgabe und helfen bei Stress und Einsamkeit. Nicht umsonst werden Hunde und Katzen gezielt in bestimmten Therapien eingesetzt.

Kraft aus rotem Saft

Obst ist gesund, das ist nichts Neues. Manche Früchte sind jedoch gesünder als andere und haben Wirkstoffe, die das Altern womöglich verlangsamen. Das beste Beispiel ist der Granatapfel: Er senkt nicht nur den Cholesterinspiegel und den Blutdruck, sondern reduziert auch das Risiko, an Alzheimer oder Krebs zu erkranken. Neueste Erkenntnisse behaupten sogar, dass der tiefrote Saft des Granatapfels die Haut vor UV-Strahlen schützen kann. Eine ähnliche positive Wirkung wird auch dem Rotwein zugeschrieben. Das im Wein enthaltene Resveratol und Anthocyan schützt gegebenenfalls vor Krebs und der frühzeitigen Alterung.

Gesundes Fett hält jung

Olivenöl gehört zu den gesündesten Fetten der Welt und wird daher von vielen Ernährungsexperten empfohlen. Das Öl kann nicht nur Bluthochdruck senken, sondern schützt womöglich vor vielen altersbedingten Krankheiten. Daher gilt der goldgrüne Saft als wahre Wunderwaffe, wenn es um die Vorbeugung von Herzkrankheiten und Krebserkrankungen geht. Auch für die Haut birgt das gesunde Fett unglaubliche Vorteile: Die entzündungshemmenden Stoffe schützen vor Sonneneinstrahlung, während die einfachen, ungesättigten Fettsäuren die Hautelastizität verbessern können. Zu empfehlen sind auch die gesunden Fette in Avocado und fettigem Fisch.

Bewegung muss sein

Menschen, die sich ausreichend bewegen, halten nicht nur ihren Körper in Schuss, sondern verlangsamen auch den Alterungsprozess. Während wir Sport treiben, werden im Körper bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet, die das Immunsystem stärken und die Regeneration der Zellen beschleunigen. Ein Beispiel: Durch die vermehrte Ausschüttung von Adrenalin entstehen auch mehr Antikörper, die den fürs Altern verantwortlichen freien Radikalen den Gar ausmachen. Außerdem wird bei ausreichend Bewegung vermehrt Serotonin ausgeschüttet. Das sogenannte Glückshormon sorgt dafür, dass wir uns nach jeder körperlichen Anstrengung vitaler und ausgeglichener fühlen.

Hände spielen auf dem Klavier

Erstaunliche Studien zeigen, dass Musiker und Tänzer ein geringeres Demenzrisiko aufweisen als Menschen, die sich Musik lediglich anhören. Der Grund: Komplexe Tätigkeiten helfen dabei, Nervenzellen zu erhalten, die für das menschliche Gedächtnis und Denkvermögen verantwortlich sind. Das Erlernen von rhythmischen Zusammenhängen beim Musizieren oder Tanzen regt diese Nervenzellen dazu an, sich immer wieder neu zu verschalten. Das Resultat: Unser Gehirn wird trainiert und um einiges leistungsfähiger. Alter sollte hier also nie die Ausrede, sondern eher der Grund zum Aktivwerden sein.

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