Frauen

In den 80er-Jahren kam der Vorgänger in die Kinos. Die Komödie „Männer“ brachte Heiner Lauterbach seinen Ruf als Macho ein. 2016 folgte der Nachfolger mit dem Titel „Frauen„. Der Kinostart in Deutschland war am 5. Mai 2016. Worum geht es?

Frauen
  • Oberon Film GmbH (21.10.2016)
  • Prime Video, Freigegeben ab 12 Jahren
  • Laufzeit: 86 Minuten
  • Heiner Lauterbach, Martin Brambach, Blerim Destani
  • Deutsch

Ein großer Geschäftsmann, K.O.Schott, hat einen wichtigen Termin. Durch ein Missverständnis steigt er in das falsche Auto, in die Limousine von dem Chauffeurs Kneppke. Dummerweise möchte ein dritter Mann das Auto für seine Flucht benutzen. Die drei kommen ins Gespräch, das Hauptthema sind Frauen. Die unterschiedlichen Charaktere besitzen so verschiedene Meinungen, dass eine ausführliche Unterhaltung aufkommt und der Zuschauer steigt mit in die Diskussion ein.

Frauen – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Der Regisseur Nikolai Müllerschön übernimmt gleich mehrere Aufgaben im Film „Frauen„. Er schrieb auch das Drehbuch für die neunzig Minuten und half mit Heiner Lauterbach und Alexander Funk bei der Produktion. Die Dreharbeiten wurden in Dresden, Görlitz und der Sächsischen Schweiz ausgeführt. Das Ganze geschah innerhalb eines Monats, dabei halfen die Produktionsfirmen Handschlagfilm Produktion (Berlin) und Oberon Film GmbH (Berlin / München) mit.

Das Team der Darsteller: Heiner Lauterbach inszeniert für den Zuschauer K.O. Schott. Blerim Destani spielt die Rolle von Liz Tucha. Martin Brambach erscheint auf der Leinwand als Rüdiger Kneppke. Harry Baer zusehen als Fahrer und Victoria Mirovaya verkörpert Aysche. Dabei folgen Stefko Hanushevsky, André M. Hennicke, Mark Keller, Neil Malik Abdullah, Thomas Georgi, Orhan Müstak, Birte Flint, Joseph von Hohenfeld, Silke Franz, Heinz Lohmann, Mario Meinhard und Christine Sommer in weiteren Rollen.

Selbst Heiner Lauterbach arbeitet in unterschiedlichen Bereichen an dem Film. Er ist nicht nur Darsteller und Autor, sondern auch mitverantwortlich für die Musik. Die helfende Hand reichte ihm Julius Kalmbacher. Für die Kamera waren Klaus Merkel und Raphael Graetz wichtig.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film Frauen

K.O. Schott ist ein mürrischer Manager einer Industriefirma, mit viel Geld. Für den Termin in Bad Honnersheim steht er unter Zeitdruck. Eilig möchte er von seinem Chauffeur sicher an Ort und Stelle gebracht werden. Kurioserweise steigt Schott am Flughafen jedoch in die falsche Limousine. Der Grund dafür liegt darin, dass in der Warteschlange die Schilder vertauscht wurden. Dazu gesellt sich kurze Zeit später noch ein sich auf der Flucht befindender Ehemann in spe. Der junge Mazedonier Liz hat seine Braut vor dem Altar stehen lassen, aus Rache. Mit einem Messer in der Hand steigt er in das Auto an. Der Chauffeur Rüdiger Kneppke und Schott werden von Liz gekidnappt. Mit wilden Handbewegungen mit dem Messer bewegt Liz den Fahrer dazu mit ihnen in die Provinz zu fahren.


 

Schott ist reichlich genervt, denn er muss schließlich zu einer wichtigen Konferenz. Auf der Fahrt ins Ungewisse diskutieren die drei Herren über entscheidende Lebensweisheiten. Frauen reizen die Männerwelt stark und doch sind die Wesen den Männern so fremd. Der Chauffeur Kneppke wartet während der gesamten Fahrzeit mit Schenkelklopfer und Comedy, auf der Grundlage von Mario Barth, auf. Dabei fallen einige abfällige Bemerkungen über Frauen im Allgemeinen, Vorurteile über die Frauenwelt zusammen mit Vorurteilen über Moslems an.

Die letzte genannte Gruppe hätte mangelnde Sitten und würde sowieso nur stehlen und dealen. Die Gesprächspartner Schott und Liz sind schon der Meinung, dass alles nicht so einfach ist. Die Damen müssten schon differenzierter gesehen werden und ihnen sollte mehr Respekt entgegengebracht werden. Doch einer Meinung sind alle Beteiligten: Frauen und die Liebe zu ihnen ist äußerst gefährlich.

Die ganze Fahrt nimmt an Gefahr zu, weil eine Rockerbande hinter dem verrückten Trio hinterher ist. Das ist auch der Grund, warum eine rasante Autofahrt auf die Leinwand gebracht wird. Dabei entstehen immer wieder „Fast-Unfälle“ mit Lastwagen oder anderen Verkehrsteilnehmern. Auf so einer langen Fahrt ist es klar, dass die menschlichen Bedürfnisse rufen. Chauffeur Rüdiger muss mal auf die Toilette, doch Liz möchte ihn nicht alleine gehen lassen, aus Angst er könnte fliehen. So gehen Liz und Rüdiger zusammen auf die Toilette, ohne das Rüdiger die Tür schließen darf. Schott nutzt die Zeit, um seiner Naturverbundenheit zu frönen. Während der schnellen Fahrt musste ein Wildschwein sein Leben lassen. Die Chance ist nun da es auszuweiden.

Das Ende ist nicht so wichtig. Grundsätzlich geht es, um die Gespräche der drei Passagiere. Die Rockerbande gelingt es die Drei an Bäume zu fesseln und eine komplette Aufklärung erhalten Sie, wenn Sie den Film sehen.

Fazit & Kritiken zum Film Frauen

Die kurzweilige Komödie „Frauen“ ist typisch deutsch und hält ein zwei Lacher bereit, jedoch hat sie auf eine tiefgründige Handlung verzichtet. Die Frauenproblematik wirkt im Film absolut einfach. Man könnte meinen die Dialoge stammen aus der Feder von Mario Barth. Der gute Spruch aus dem Trailer ist ein gelungenes Fazit zum Film „Frauen“.

Der Fahrer kann sich die Aussage nicht verkneifen: „Den Menschen ginge es besser, wenn Adam und Eva Asiaten gewesen wären. So wäre die Schlange gegessen worden und der Apfel wäre am Baum geblieben“. Martin Brambach, der Chauffeur Rüdiger, ist im deutschen Fernsehen gerade sehr gefragt. Der gebürtige Dresdner spielt eindeutig die Hauptrolle in der Komödie.

Der Frauenfilm ist rein aus Sicht der Männer entstanden. Eine nette Feststellung kam ans Tageslicht, dass die eingefahrenen Meinungen von Schott, Rüdiger und Liz überdacht werden sollten. Die ungleichen Männer arbeiten leider nicht ganz harmonisch zusammen, sodass der Funke nicht so richtig überspringen will. Vorgesehen war, dass die leblosen Charaktere ernst genommen werden sollten, dies ist allerdings nicht möglich.

Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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