Gelenke schonen beim Joggen – Laufen ohne Knieschmerzen

gelenke schonen
Sport

Sport zu treiben stärkt die Gesundheit, macht fit und die Figur wird in Form gehalten. Aber Sport kann auch schädlich für die Gesundheit sein, wenn er nicht richtig ausführt wird, können die Gelenke Schaden nehmen. Die Bewegungen müssen gut aufeinander abgestimmt sein und hier ist beschrieben, wie der Sport wirklich ausgeführt wird. Viele Personen müssen sich zum Sport aufraffen, ausreichend Bewegung soll ja sehr gesund sein und die Kalorien purzeln wie von alleine. Doch wird Sport falsch ausgeübt, lässt der Trainingserfolg sehr zu wünschen übrig, statt die Traumfigur zu bekommen und sich fit zu fühlen, sind oft Blessuren und und recht häufige Effekte die Folge. Das macht natürlich keinen Spaß und der Sport wird oft einfach wieder aufgegeben. Doch diesem Teufelskreis kann man umgehen, Sport muss nur richtig ausgeführt werden.

Der richtige Untergrund für das Joggen

Joggen ist sehr beliebt, bei dieser Sportart werden sehr viele Kalorien verbrannt und es sind keine Sportgeräte nötig. Aber leider kann man sich beim Joggen leicht verletzen, man sollte auf den Untergrund ganz besonders achten. Asphalt ist bei dieser Sportart sehr verschrien, man behauptet, dass dieser Untergrund die Gelenke schädigt. Doch stimmt das wirklich? Asphalt ist besser als sein Ruf, denn die Bänder, Sehnen und Gelenke werden gleichmäßig belastet und das Verletzungsrisiko ist nahezu ausgeschlossen. Der Untergrund im Wald oder am Strand ist meist uneben und dadurch können oft Stürze entstehen. Die Jogging-Runde endet dann nicht selten mit einer Verstauchung.

Die Trainingshäufigkeit

Intensives Training sollte den Spitzensportlern vorbehalten werden, Otto-Normal-Verbraucher darf es ruhig etwas langsamer und gemütlicher angehen. Man darf also maximal drei Tage intensiv trainieren, am vierten Tag kann man es ruhig angehen, wenn nicht gar eine Pause einzulegen ist. Denn der Körper kann auch über Gebühr gefordert werden und er reagiert dann mit Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und ist anfällig für allerhand Infekte. Manchmal ist eben weniger etwas mehr.

Muskelkater

Der Hobby-Sportler bekommt häufig Muskelkater und das sollte man keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Oft wird der Ratschlag gegeben, dass man Muskelkater einfach „wegtrainieren“ kann. Doch diese Meinung ist längst überholt, denn Muskelkater entsteht ja, weil der Muskel übersäuert wird. Genauer gesagt entstehen feine Muskelrisse und diese dauerhaft einfach zu ignorieren kann gefährlich werden. Es kann zu chronischen Problemen kommen und diese Personen schaden der Gesundheit. Man sollte also die Trainingseinheiten zurückfahren, wenn nicht für eine gewisse Zeit ganz einstellen.

Die richtigen Schuhe

Die passenden Turnschuhe müssen natürlich ebenfalls gewählt werden, denn jede Sportart braucht auch andere Turnschuhe. Sie müssen sich natürlich für die jeweilige Sportart eignen, aber auch das Körpergewicht des Sportlers spielt eine Rolle und natürlich müssen die Schuhe bequem sein und die richtige Passform haben. Auch die richtige Sportart ist zu wählen, wer mit starkem Übergewicht zu kämpfen hat und abnehmen möchte, sollte nicht gleich in die Jogginghose steigen. Schwimmen, Walken oder Radfahren sind häufig die bessere Alternative, hier werden die Gelenke nicht stark belastet, was bei untrainierten Personen wirklich zu einem Problem werden kann.

Wenn die Schmerzen in den Gelenken jedoch länger anhalten, sollte man dringend einen Arzt aufsuchen. Es muss nämlich noch ausreichend Knorpel-Masse vorhanden sein, um das Gelenk reparieren zu können. Wenn also unmittelbar nach dem Sport Beschwerden auftreten, sollte sich ein Orthopäde die Sache mal genauer anschauen. Denn es kann eine akute Entzündung der Gelenke da sein oder einfach auf natürlichen Verschleiß hindeuten.

So kann man die Gelenke schützen

Bei manchen Sportarten werden die Gelenke stark belastet, das ständige Stop-and-Go können die Gelenke nicht ertragen. Man sollte deshalb an gewissen Körperstellen Bandagen tragen, so werden die Gelenke stabilisiert und entlastet. Sportwissenschaftler raten jedoch von diesem Hilfsmittel ab, es wäre nur eine psychologische Hilfestellung. Sicher muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber schaden kann eine Bandage eigentlich nie. Die Muskeln und Sehnen können aber auch mit einfachen Übungen gestärkt werden, sie werden also auf ganz natürliche Art kräftig.

Welche Sportarten sind eher ungünstig?

Fußball, Tennis, Basketball und das Skifahren sind für die Gelenke nicht gerade zu empfehlen, hierbei kann man sich leicht verletzen und ein Kreuzbandriss ist für die Gelenke eine Katastrophe. Die Gefahr Arthrose im Knie zu bekommen steigt, egal ob das Knie operiert wurde oder eben nicht. Sport ist allerdings wichtig und Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Jogging kann man ohne Bedenken ausüben. Wenn alles richtiggemacht wird, kann wenig passieren.

Geräte-Training im Fitness-Studio

Gelenke kann man nicht trainieren, aber wenn das umliegende Gewebe trainiert wird, tut das auch den Gelenken gut. Selbst ins Fitness-Studio kann man gehen, allerdings sollten die Übungen immer von einem fachlich guten Trainer begleitet werden. Hier können auch Bewegungen im Alltag optimiert werden, das Heben und Tragen von verschiedenen Lasten können beispielsweise mit Kniebeugen trainiert werden. Es gibt kaum einen körperlichen Zustand, der die Bewegung vollständig untersagt. Es kommt halt immer auf die Dosis an.

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