In the Cut

In the Cut“ ist eine Literaturverfilmung von Susanna Moore. Der Film entstand 2003, doch der deutsche Kinostart war erst am 30. September 2004. Für die Arbeit konnten zwei Nominierungen und eine Auszeichnung erreicht werden. Dion Beebe gewann den Golden Tripod 2004. Mit dem Thriller möchte die Regisseurin eine Neuinterpretation des Genres erschaffen.

In the Cut [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Meg Ryan, Mark Ruffalo, Jennifer Jason Leigh (Schauspieler)
  • Jane Campion (Regisseur)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

Frannie dümpelt seicht in ihrem Alltagsleben umher. Es dauert nicht lange, bis sie in den Bann eines blutrünstigen Serienmörders gezogen wird. Im Angesicht des Todes werden ihrer eigenen Obsessionen und Wünsche immer bewusster. Bis sie in die Hände des charismatischen Detektivs Malloy fällt. Ist dies eine Leidenschaft oder eher ihr Tod?

IN THE CUT – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Jane Campion arbeitete für die Herstellung von „In the Cut“ als Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie selbst stammt aus Neuseeland und lebt nun in Australien. Was die Produktionsländer USA, Australien und das Vereinigte Königreich erklärt. Campion ist eine der wenigen Frauen, die sich international in der Männerwelt des Berufsfeldes durchsetzen konnte. Ihr Spielfilm „Das Piano“ machte sie weltweit berühmt. Eine Wiederholung des Erfolges gelang ihr, mit der Verfilmung des 114-minütigen Krimis, ab 16 Jahre, nicht.

In der Produktion arbeiteten Nicole Kidman und Laurie Parker. Kameraführung hatte Dion Beebe inne. Die Szenen wurden von Alexandre de Franceschi geschnitten und mit Musik von Hilmar Örn Hilmarsson untermalt.

Besetzung: Die Hauptrolle fiel Meg Ryan zu, als Frannie Avery. Sie fällt später dem Detektive Giovanni Malloy in die Arme, gespielt von Mark Ruffalo. Sein Arbeitskollege Detektive Ritchie Rodriguez wird von Nick Damici auf die Leinwand produziert. Jennifer Jason Leigh bringt Pauline zum Leben. Sharrieff Pugh schlüpft in die Rolle von Cornelius Webb und Kevin Bacon in die Rolle von John Graham. In weiteren Nebenrollen tauchen Sunrise Coigney, Micheal Nuccio, Alison Nega, Heather Litteer und Daniel T. Booth auf.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „In the Cut“

Frannie ist Englischlehrerin und lebt in New York City. Sie ist frustriert über ihr eintöniges Leben. Ab und zu geht sie in eine Bar in der Nähe. Eines Abends beobachtet sie dort eine Frau, die einen Mann oral befriedigt. Sie hatte nur auf Toilette gehen wollen und verirrte sich im Keller der Bar. Das Gesicht des Mannes ist nicht zu erkennen. Gut zu sehen sind nur eine tätowierte Pik-Drei am Handgelenk des Mannes und die blau-metallischen Nägel der Dame. Auf dem Nachhauseweg entdeckt Frannie eine Frauenleiche vor ihrem Haus. Natürlich ruft sie die Polizei, die sich um die Leiche kümmern. Vorher erhaschte sie einen Blick auf die Frau. Die Fingernägel! Es könnte die Dame aus der Bar sein. Wahrscheinlich kannte sie den Mann nicht, den sie befriedigt hat, und ist einem Serienmörder zum Opfer gefallen.

Bei den Nachforschungsarbeiten der Polizei, die zu Frannie führen, lernt sie Detektive Giovanni Malloy kennen. Er leitet die Ermittlungen in dem Fall. Da die Englischlehrerin schnell aus dem Kreis der Verdächtigen herausfällt, lässt sich der Polizist auf eine Beziehung mit ihr ein.

Eines Abends wird auch Frannie angegriffen. Offen auf der Straße, und weil es so dunkel ist, konnte sie den Angreifer nicht erkennen. Es scheint, als hätte sie Glück im Unglück gehabt, denn sie kommt unversehrt zu Hause an.

Die Morde gehen weiter und eine weitere Frau stirbt. Danach auch Frannies Halbschwester Pauline. Ihr Tod ist besonders ekelig. Der Mörder enthauptet Pauline. Bei dem nächsten Treffen mit ihrem Freund entdeckt sie in seiner Jacke ein Schmuckstück, welches ihr gehört. Sie hatte es damals bei dem Angriff verloren. Er ist Polizist und deswegen befindet sich auch eine Pistole in der Jackentasche. Frannie fängt an, ihm zu misstrauen. Kurz darauf stellt sie ihn zur Rede. Malloy behauptet, kurz nach dem Angriff das Stück auf der Straße gefunden zu haben. Aber Frannie glaubt ihm nicht und flieht aus ihrer Wohnung.

Unten auf der Straße stößt Franni auf Rodrigues, den Partner von Malloy. Er bringt sie zu einem Leuchtturm und macht ihr dort einen Heiratsantrag. Völlig überrascht wehrt sie ab und muss erkennen, dass der Serienmörder vor ihr steht. Rodrigues versucht, sie zu erdrosseln. Frannie kann der Lage entkommen, weil sie auf ihn schießt. Dabei fällt er zu Boden und mit einem erneuten Schuss tötet sie ihn. Völlig mit Blut übersät, kehrt sie in die Wohnung zurück. Dort wartet Malloy auf sie, genauso wie sie ihn verlassen hat. Freudig und erschöpft fällt Franni ihm in die Arme.

Fazit & Kritiken zum Film „In the Cut“

Meg Ryan möchte mit „In the Cut“ das süßliche Image beenden. Dieser Versuch war von Erfolg, denn Meg Ryan füllt mit ihren bloßen Brüsten einen Teil des Films aus. Statt mit dem kecken Näschen und den lustigen Locken präsentiert sie sich maushaarig und mit Träumen von hartem Sex.

Es wurde fast ausschließlich mit einer Handkamera gefilmt, den hektischen Tag und auch die düstere Nacht. Es wirkt, als wäre Rot, die einzige passende Farbe im Film. Bei Kleidern präsentiert Rot ein sündhaftes Symbol und mit Blut wird es gefährlich todbringend. Fast immer steht der Farbton für eine Bedrohung. „In the Cut“ brilliert in der Darstellung die feindliche Männerwelt. Dort werden Männer meistens sexuell bedrängend und sind immer unberechenbarer.

Selbst bei den Nebendarsteller hat die Regisseurin nichts dem Zufall überlassen. Jennifer Jason Leigh, als kleine Schwester, sowie Kevin Bacon, als durchgeknallter Schauspieler und baldiger Arzt, sind perfekt besetzt. Zu Beginn fällt es dem Zuschauer schwer, in künstlerische Stimmung einzutauchen. Doch über längere Zeit kann sich keiner der Wirkung der Bilder entziehen. Wer „Basic Instinct“ verfallen war, darf sich auch an „In the Cut“ erfreuen.

Letzte Aktualisierung am 21.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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