13. Internationales Symposium für Informationswissenschaft (ISI)

13. Internationales Symposium für Informationswissenschaft (ISI)
Wissen

Im folgenden Artikel wird über das Internationale Symposium zur Informationswissenschaft, kurz ISI, berichtet. Das vor kurzem stattfindende Symposium repräsentiert eine Tagung von internationalem Format. Die 13. internationale Tagung (im Internet nachzulesen auf www.isi2013.de) war geprägt durch schnelle Veränderungsprozesse, welche die Wissenschaft betreffen. Darin inbegriffen sind die Lebenswelten der Praxis. Nach den Diskussionen des letzten Symposiums, wurden andere Wissenschaftsansätze äußerst wichtig. Das Symposium findet jedes zweite Jahr statt und beinhaltet eine Tagung vom „Hochschulverband Informationswissenschaft“.

Es wurde eine Brücke geschlagen, was der Informatik nahe Diskussionsthemen betrifft. Darüber hinaus wurden neue Ideen diskutiert, welche sich aus Activity Theory, Interface Design, sowie Kognitionswissenschaft ergeben. ASIS&T, American Societey of Information Science & Technology, steht in reger Kooperation mit dem Symposium zur Informationswissenschaft. Die ASIS&T zeichnet an der Gestaltung der Tagung aktiv verantwortlich. Im Nachfolgenden erfahren Sie einen Überblick über die Tagung und erhalten Informationen.

Wofür steht „Internationales Symposium für Informationswissenschaft“

Das Symposium steht für die Informationsgesellschaft und deren Entwicklungen. Es wird stellvertretend dazu eine Tagung abgehalten. Beim Symposium wird über zentrale Aufgaben diskutiert, aber auch über verschiedene Anforderungen der Informationsgesellschaft. Es ergeben sich immer wieder Probleme und Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang. Die Informationsgesellschaft steht vor großen Herausforderungen und befindet sich im Wandel.

13. Internationales Symposium für Informationswissenschaft

Das 13. Internationale Symposium für Informationswissenschaft war die größte Tagung dieser Form in ganz Europa. Das Motto des Symposiums lautete: „Informationswissenschaft zwischen virtueller Infrastruktur und materiellen Lebenswelten“.

Es trafen sich informationswissenschaftliche Forscherinnen sowie Forscher

  • beispielsweise aus Deutschland
  • aus Österreich
  • aus der Schweiz
  • aus Großbritannien
  • aus Irland, oder
  • aus Kanada

Bei der ISI handelt es sich um eine fachspezifische Tagung. Diese findet jedes zweite Jahr statt und wird vom Hochschulverband Informationswissenschaft, kurz HI, gestaltet. Des Weiteren sind der Fachbereich Informationswissenschaften / Fachhochschule Potsdam und die „Association of Information Science & Technology“, ASIS&T, beteiligt. Die ASIS&T ist ein Weltverband mit informationswissenschaftlichen Niveau.

Das Programm der ISI 2013

Es fanden verschiedene Präsentationen statt, wie in wichtigen Arbeiten vorgestellt wurden. Bei Vorträgen wurden Ergebnisse der Forschung präsentiert. Die Forschungsergebnisse richteten sich nach Maßstäben der vergangenen Jahre, Deutschland und Europa betreffend. Es wurden verschiedene Abschlussarbeiten mit einer Prämie gewürdigt. Auf der Fachtagung werden zahlreiche Kontakte geknüpft. Das Symposium bietet ein ausgezeichnetes Forum für die Theorie und die Praxis. Die weitere Kontaktpflege ist nach dem Symposium ausdrücklich gewünscht.

Das Symposium wurde vier Tage lang in Potsdam abgehalten. Des Weiteren wurde auf der Fachtagung eine Fachausstellung gezeigt. Auch verschiedene andere Rahmenveranstaltungen kamen zum Tragen. Es war ein Kaleidoskop an informationswissenschaftlichen Ideen und es gab eine hohe Zahl an Einreichungen. Die Zahl der Einreichungen lag so hoch, dass nur halb so viele bei Vorträgen diskutiert wurden.

Die Palette an verschiedenen Themen war rege. Die Informationsverhaltensforschung und die Retrievalforschung waren nur einige davon. Es wurden auch Studien der Usability oder Informetriefragen repräsentiert. Ein weiteres Thema waren digitale Bibliotheken und deren Konstruktion. Die Konferenz hatte zahlreiche Aspekte zu bieten. Die Diskussionen zum Paradigmenwechsel von Informationswissenschaft waren nur einer davon.

Bei der Konferenz kamen drei Koryphäen der Wissenschaft zu Wort, welche als Keynoteredner auftraten.

  • Diane Sonnenwald (irisch-schwedische Forscherin)
  • Alfio M. Gliozzo (New York)
  • Alan Shapiro

Diane Sonnenwald eröffnete mit ihrer Rede die Fachtagung. Ihre Rede ließ mit Herausforderungen zur Informations- sowie Bibliothekswissenschaft aufhorchen. Sie ließ ihre eigenen Erfahrungen mit in die Rede einfließen. Sonnenwald war die Präsidenting von ASIS&T.

Am zweiten Konferenztag kam Alfio M. Gliozzo zu Wort. Seine Rede wurde mit Spannung erwartet und er referierte über die Entwicklung von „Watson“, einem IBM Großrechner. „Watson“ gewann im Jahre 2011 in der Jeopardy Quizshow aus Amerika.

Alan Shapiro war der dritte Redner von internationalem Format. Der Medienwissenschaftler ist weltweit tätig und arbeitet auch als Künstler. Daneben ist er auch als Informatiker und Science Fiction Analytiker bekannt. Alan Shapiro ist bekannt für seine provokante Meinung, Informatik betreffend. Diese besagt, dass es rechts der rationalen Gehirnhälfte eine Informatikstelle gibt.

Muster der Wissensorganisation zur Diskussion

Am 13. Symposium trat Deutschland auch mit einem Glied von „International Societey for Knowledge Organisation“, kurz ISKO, auf. Es standen aktuelle Muster der Wissensorganisation zur Diskussion. Birger Hjørland, der Informationswissenschaftler aus Dänemark, diskutierte angeregt mit. Auf dem Programm standen auch andere Veranstaltungen und Workshops. Ein Workshop wurde von der „Deutschen Initiative für Netzwerkinformation“, kurz DINI e.V., bestritten. Das Thema des Workshops war „Virtuelle Forschungsumgebungen“. Die „Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und -Praxis“, kurz DGI, bestritt Themen, welche die Informationskompetenz der Lehrerbildung aufzeigte. Eine Unokonferenz, stand ebenfalls mit einer Veranstaltung auf dem Programm. Deren Motto hieß: Raum.shift. Darüber hinaus waren zahlreiche andere Begleitveranstaltungen zu sehen.

Der Veranstaltungsort des 13. Symposiums für Informationswissenschaft war die Fachhochschule in Potsdam. Die Tagung wurde im Hauptgebäude abgehalten und die Sprache auf dem Symposium war überwiegend Englisch.

Die Gliederung der Wissenorganisation – ein vielfältiger Terminus

Wissen an sich ist ein vielfältiger Terminus. Die Informationsvermittlung, sowie die Informationsverarbeitung bedienen sich dessen und es hat Eingang in die Praxis gefunden. Die Wissenschaftstheorie beschäftigt sich mit grundlegenden Bedingungen in der Entstehung. Auch die intersubjektive Kommunikation wird erforscht und untersucht. Die Wissensorganisation behandelt die Systematisierung von Informationswissen.

Die Wissensorganisation gliedert sich in:

  • Bibliotheksschema
  • Katalogisierungsregeln
  • semantische Vernetzungen
  • bibliometrische Auswertungen
  • Metadaten von Webinhalten
  • Annotierungen von Bildmaterial
  • Ontologien für Informationsmedien

Die einzelnen Gruppierungen von Informationswissen sind voneinander nicht getrennt. Sie sind vermischend und aufbauend zu betrachten und sind voneinander abhängig. Auf der Fachtagung wurde ein Beitrag geleistet, um neue Ansätze einem Fachpublikum zu präsentieren. Das Symposium arbeitete Theorie aus und suchte nach praktischen Lösungen.

Folgende wichtige Fragen kamen zur Sprache:

  • aus der Informationstheorie
  • aus der Wissenschaftstheorie
  • dem Wissensmanagement sowie der
  • Informationswissenschaft

Das 13. Symposium für Informationswissenschaft ist vor allem für Informationswissenschaftler und Wissenschaftstheoretiker interessant. Aber auch Wirtschaftsinformatiker, Sozialwissenschaftler und Bibliothekswissenschaftler betrachten die Fachtagung mehr als positiv. Für Bibliometriker ist das Symposium für Informationswissenschaft ebenfalls sehr interessant.

Fazit zum ISI 2013 – Internationales Symposium für Informationswissenschaft

Auf der Konferenz in Potsdam hielten drei internationale Wissenschaftler von hohem Rang interessante Vorträge. In einigen Workshops konnten sich die Teilnehmer neues Wissen aneignen und dieses vertiefen. Für Informationswissenschaftler, Wirtschaftsinformatiker und Wissenschaftstheoretiker ist das Symposium besonders zu empfehlen. Neue Ansätze rund um das Thema Informationswissenschaft wurden diskutiert und präsentiert. Alle Teilnehmer konnten Kontakte knüpfen und in weiterer Folge vertiefen.