Red Planet

Red Planet“ ist ein amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahre 2000. Am 1. März 2001 startete der Film in den deutschen Kinos. Leider war der Film geldtechnisch ein Flop. Die hohen Kosten von 75 Millionen US-Dollar konnte nicht einmal zur Hälfte eingespielt werden. In demselben Jahr kam auch „Mission to Mars“ ins Kino. Beide Filmen benutzen den gleichen Namen für das Raumschiff „Mars One“.

Red Planet [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Val Kilmer, Carrie-Anne Moss, Tom Sizemore (Schauspieler)
  • Antony Hoffman (Regisseur) - Chuck Pfarrer (Autor) - Mark Canton (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

2025 wurden Algen auf dem Mars ausgesetzt. Ziel war es, Sauerstoff zu produzieren und die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. Zwanzig Jahre später sinken die erhofften Zahlen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern wird zum Mars entsandt, um die Ursachen zu ergründen.

Red Planet – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Regisseur Antony Hoffman wurde in Kapstadt, Südafrika, geboren. Er ist demnach ein südafrikanischer Drehbuchautor und Regisseur. Vier Jahre nach der Veröffentlichung von „Red Planet“ zeigte er sein Können erneut in einem Kurzfilm.

Das Drehbuch zum Film, mit einer Länger von 106 Minuten, stammt von Chuck Pfarrer und Jonathan Lemkin. Die Geschichte ist für alle Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr herausgegeben. Kameramann Peter Suschitzky filmte die Darsteller. Dazu gehören: Carrie-Anne Moss bringt Kate Bowman auf die Leinwand. Val Kilmer spielt Rob Gallagher. Tom Sizemore zeigt dem Zuschauer den Charakter Burchenal. Benjamin Bratt erweckt Ted Santen zum Leben. Zu guter Letzt erscheint Terence Stamp als Chantilas und Simon Baker als Pettengill.

Bruce Berman, Jorge Saralegui und Mark Canton führten die Produktion. Die Filmlänge kam zustande aufgrund des Schneidens der Szenen von Robert K. Lambert und Dallas Puett. Musikalisch unterlegt wurden die Szenen von Melissa R. Kaplan und Graeme Revell.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film „Red Planet“

Die Erde droht aufgrund von starker Verschmutzung unbewohnbar zu werden. Dies gab Anlass, dass die Forschung 2025 einen Versuch startete. Der Mars soll kolonisiert werden. Sonden setzen Algen auf die Oberfläche des Planeten aus. Diese Pflanzen sollen Sauerstoff produzieren. Es scheint, als ob das Projekt Erfolge zeigt. Nach zwanzig Jahren sinkt die Sauerstoffkonzentration aber wieder. Kate Bowman, Kommandantin und Pilotin, nimmt ihre Forschungsgruppe mit und begibt sich mit dem Raumschiff Mars-1 zum Mars. Das Problem muss untersucht werden.

Bereits zu Anfang gerät das Schiff in eine Sonneneruption und dies bringt Schwierigkeiten mit sich. Kate bleibt an Bord und versucht die Dinge zu lösen. Der Rest der Crew, Ted, Rob Gallagher, Burchenal, Pettengill, Chantilas und der Kampfroboter A.M.E.E. versuchen mit einer Landekapsel ihr Glück. Die Kapsel kommt jedoch vom Kurs ab. Bei dem Landeversuch wird Chantilas schwer verletzt, sodass er stirbt. Bowman erreicht die Löschung eines Feuers an Bord. Daraufhin kann die Mars-1 sich in einer Kreisbahn rund um den Mars stabilisieren.

Die anderen Mitglieder suchen den Habitat HAB-1, damit sie ihre Luftvorräte auffrischen können. Der ist leider zerstört worden. Ohne Sauerstoff müssen sie sterben. In den letzten Minuten geraten Pettengill und Santen in Streit. Dabei stürzt Santen in eine Schlucht und stirbt. Auf einmal merken die Astronauten, dass die Luft zum Atmen reicht.

Die Restlichen der Gruppe suchen nach der amerikanischen Mars-Sonde Pathfinder aus dem Jahre 1997. In der Sonde ist eine Kommunikationseinheit integriert, mit der sie Kate anfunken wollen. Die Verbindung entsteht. Sie teilt ihnen mit, dass die einzige Möglichkeit den Mars zu verlassen, die russische Mars-Sonde ist. Immer noch verfolgt der Roboter die Astronauten, da er durch eine Fehlfunktion sie als Feinde erkennt. Auf der Suche nach der alten Sonde geraten sie in einen Sturm. So suchen sie Schutz in einer Höhle. In der Situation erklärt Gallagher, dass in der Sonde nur zwei Leute Platz haben. Er will sich opfern und zurückbleiben.

Burchenal und Gallagher schlafen kurz ein. Als sie erwachen, ist Pettengill weg. Bestimmt möchte er ohne sie abfliegen. Allerdings wird er von dem Roboter angegriffen und getötet. Kurz darauf finden die beiden den Leichnam. Dabei stoßen sie auf die verschwundenen Algen. Eine Spezies allesfressender Insekten vom Mars nutzen die Algen als Nahrung. Der Verdauungsprozess setzt genug Sauerstoff für die Atmosphäre frei. Die Tiere sind jedoch leicht entflammbar. Die Insekten greifen Burchenal an und er sprengt sich mit ihnen in die Luft. Gallagher erreicht endlich die russische Mars-Sonde und möchte sie aktivieren.

Dumm nur, dass die Akkumulatoren nicht mehr genügend Energie enthalten. Gallagher braucht eine alternative Energiequelle. Da taucht der Roboter auf. Es kommt zum Kampf und er kann ihm seine Energiezelle abzweigen. Somit kann die russische Mars-Sonde starten. Gallagher schafft es, zur Mars-1 zurückzukehren. Dort angekommen wartet Kate auf ihn. Mit einigen Insekten im Gepäck brechen sie auf. Ist dies das Mittel für eine Erneuerung der Erdatmosphäre? Auf dem Weg kommen die beiden sich schnell näher.

Fazit & Kritiken zum Film „Red Planet“

Seit „Matrix“ stehen einige Menschen auf Carrie Anne Moss. Was für den Film „Red Planet“ ein Pluspunkt ist. Sie beteiligt sich an der Handlung zwar wenig, aber versucht das Raumschiff in Schuss zu halten. Leider sind die restlichen Darsteller nicht von Größe. Zum Beispiel Val Kilmer gibt sich wenig Mühe. Es wirkt, als wäre er gar nicht anwesend, obwohl seine Darstellung enorme Charakterstärke vermittelt. Terence Stamp führt den Zuschauer in die Handlung ein. Doch er wird schnell, mit Tod, aus dem Drehbuch gestrichen.

Selbst die Trickeffekte sind misslungen. Der Absturz der Marskapsel ist mithilfe aufwendiger Modellarbeit gut gelungen. Allerdings hilft diese gute Aktion wenig für die ganzen anderen Szenen im Weltraum, die detailarm und verwaschen sind. Insgesamt also nur ein Mittelmaß, was schwer überzeugt.

„Red Planet“ verfügt über einen faszinierenden Soundtrack. Ein sehr großer Teil der Atmosphäre erreicht die harmonische Kombination aus Landschaftsaufnahmen, Musik und visuellen Effekten. Es wäre kein echter amerikanischer Science-Fiction-Film, wenn dem Zuschauer nicht auch Gesellschaftskritik und Ideologie präsentiert würde. „Red Planet“ ist eine abwechslungsreiche Mischung aus extrem schlecht und extrem gut, auf jeden Fall unterhaltsam mit einer hohen Bildqualität.

Letzte Aktualisierung am 5.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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