Sag nicht, wer du bist!

Der Thriller „Sag nicht, wer du bist!“ erzählt die Geschichte von Tom. Dieser lebt in Montreal, ist Werbetexter und Lebensgefährte von Guillaume. Guillaume verstirbt mit nur 25 Jahren. Tom reist aufs Land, um an Guillaumes Beerdigung teilzunehmen. Er ist erstaunt, dass er dort nicht erwartet wird. Keiner, bis auf Guillaumes Bruder Francis wusste, dass der Verstorbene schwul war.

Sag nicht, wer du bist!
  • CLA GmbH (10.04.2015)
  • Prime Video, Freigegeben ab 16 Jahren
  • Laufzeit: 103 Minuten
  • Xavier Dolan, Pierre-Yves Cardinal, Lise Roy, Evelyne Brochu, Olivier Morin
  • Deutsch

Agathe, Guillaumes Mutter, hat ein Foto gesehen, dass sie glaubend machte, Guillaume habe eine Freundin. Das Foto zeigt Sara eine Freundin von Guillaume und Tom. Francis möchte Agathe vor einem weiteren Schock bewahren und verbietet Tom, sich als Guillaumes Lebensgefährte zu outen. Er droht Tom sogar. Als Tom nach der Beerdigung auf dem Land bleibt, entwickelt sich zwischen ihm und Francis eine Beziehung in der Francis viel Gewalt gegenüber Tom auslebt.

Sag nicht, wer du bist! – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Der Film „Sag nicht, wer du bist!“ ist ein kanadischer Thriller von Xavier Dolan. Im Original heißt er Tom à la ferme. Er entstand nach dem gleichnamigen Stück von Michel Marc Bouchard. Er erschien im Jahr 2013. In Deutschland fand die Erstaufführung am 21. August 2014 statt. Der 95 Minuten lange Film wurde im Original auf Französisch in Kanada und Frankreich gedreht. Xavier Dolan schrieb zusammen mit Michael Marc Bouchard das Drehbuch, er führte Regie, zusammen mit Charles Gillibert und Nathanael Karmitz produziert er, er übernahm den Schnitt und die Hauptrolle. Die Musik steuerte Oskargewinner Gabriel Yared bei, bekannt von „Der englische Patient“.

Besetzung im Film:

  • Tom wird von Xavier Dolan gespielt.
  • Fransic wird von Pierre-Yves Cardinal gespielt.
  • Agathe wird von Lise Roy gespielt.
  • Sara wird von Evelyne Brochu gespielt.
  • Der Barmann wird von Manuel Taros gespielt.
  • Die Ärztin wird von Anne Caron gespielt.
  • Der Priester wird von Jacques Lavallée gespielt.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film Sag nicht, wer du bist!

Als Guillaume mit nur 25 Jahren stirbt, fährt sein Lebensgefährte Tom aufs Land. Er will ihm bei seiner Beerdigung die letzte Ehre erweisen. Er wundert sich, dass ihn niemand erwartet. Dann wird ihm klar, dass Guillaumes Mutter Agathe nicht wusste, dass ihr jüngerer Sohn homosexuell war. Francis ist Guillaumes älterer Bruder und wusste von seiner Homosexualität. Er gibt Tom Ohrfeigen und droht im mehr an, wenn er das Bild seiner Mutter von ihrem jüngsten Sohn zerstört. Tom hält seine geplante Rede nicht und gibt sich nur als Arbeitskollege aus. Francis hat aufgrund eines Fotos von Guillaume und Sara, einer Freundin der beiden Männer, seine Mutter davon überzeugt, dass Guillaume in Montreal mit einer Frau zusammenlebt. Tom erfindet sogar einen Anruf von Sara und entschuldigt sie bei der Beerdigung damit, dass sie alles viel zu sehr belasten würde.

Tom bleibt auf der Farm und hilft aus. Er entwickelt zu Francis eine konfliktgeladene Beziehung. Francis schnupft Kokain, und seine Stimmung wechselt zwischen Brutalität und Zärtlichkeit. Francis nimmt Toms Auto auseinander, damit dieser die Farm nicht verlassen kann. Tom wird es zuviel und er ruft Sara an. Er bietet sie zu kommen und sich als Guillaumes Freundin auszugeben. Sie willigt ein und macht sich mit dem Bus auf den Weg. Agathe hat eine Schachtel mit Erinnerungsstücken an ihren Jüngsten. Sie will damit Sara eine Freude machen. Da diese nicht darauf eingeht, explodiert die Mutter und wirf Sara vor ihren Sohn nicht geleibt zu haben, sie will die Erinnerungsstücke nicht, war nicht auf dem Friedhof, hat keine Blumen fürs Grab mitgebracht und war nicht bei der Beerdigung. Francis und Tom fahren Sara zum Bahnhof.

Auf dem Weg zum Bahnhof berauschen sie sich. Als sie am Bahnhof angekommen sind, will Francis Sex mit Sara, deswegen schmeißt er Tom aus dem Auto. Tom geht in die nächste Kneipe. Dort kommt er mit dem Barkeeper ins Gespräch und erzählt, wo er zu Besuch ist. Daraufhin erwähnt der Barkeeper, dass Francis Hausverbot hat. Als Grund gibt er an, dass es neun Jahre her ist, als Guillaume und Francis in der Bar waren. Die beiden haben eine Show abgezogen und zusammen getanzt. Danach tanzte Guillaume mit einem anderen Mann. Anschließend hat Francis das Gesicht des Mannes mit bloßen Händen entstellt. Er sieht, das Sara in den Bus steigt und geht zurück.

Am nächsten Tag, packt Tom seine Sachen und Guillaumes Erinnerungsstücke und will sich von Agathe verabschieden, aber er findet sie nicht. Tom rennt los, mit einem Koffer und einem Spaten in der Hand. Der Koffer hindert ihn, also nimmt er die Erinnerungsstücke heraus und lässt den Koffer im Maisfeld zurück. Francis hat mitbekommen, das Tom weg will und folgt ihm mit dem Pick-up. Er lässt das Fahrzeug mit offener Tür am Straßenrand stehen und sucht Tom. Da hört er, wie Tom mit dem Pick-up wegfährt. Als Tom zum Tanken anhält, sieht er einen Mann, sein Gesicht ist auf die gleiche Weise entstellt, wie der Barkeeper es ihm beschrieben hat.

Fazit & Kritiken zum Film Sag nicht, wer du bist!

Der Film basiert auf einem Theaterstück aus dem Jahr 2010. „Sag nicht, wer du bist!“ dreht sich um Identitäten und die Suche nach sich selbst. Es werden Eigenschaften vorgetäuscht und verborgen. Es sind schwere Themen. die angegangen werden, wie Lebenslügen und Selbstverleugnung. Tom verbirgt, dass er homosexuell ist. Agathe ignoriert, dass ihr jüngerer Sohn schwul war und ihr älterer Sohn die gleiche Neigung hat. Der große Bruder unterdrückt diese Neigung und ist deswegen sexuell frustriert. Es ist eine Ansammlung von Verlierern. Tom ist die Großstadt gewohnt und auf dem Land gerät er in einen Sog aus Erniedrigung, Anziehung und Gewalt. „Sag nicht, wer du bist!“ Hat etwas von einem Hitchcock-Klassiker. Der Zuschauer spürt ständig eine Bedrohung, ohne sie immer näher benennen zu können.

Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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