Still Alice – Mein Leben ohne Gestern

Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ ist ein Familiendrama aus den USA. Die Weltpremiere des Films war am 8.9.2014 beim Toronto International Film Festival. Deutschlandpremiere von Still Alice war am 5.3.2015. Dauer des Films sind 101 Minuten, es gibt keine Einschränkung bei der Altersfreigabe.

Still Alice [dt./OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Julianne Moore, Kristen Stewart, Alec Baldwin (Schauspieler)
  • Richard Glatzer (Regisseur) - Richard Glatzer (Autor)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Der Originaltitel des Films lautet „Still Alice“. Vorlage des Dramas ist der gleichnamige Roman der US-amerikanischen Autorin sowie Neurowissenschaftlerin Lisa Genova. Der Film Still Alice thematisiert die Krankheit Alzheimer, der Umgang mit dieser Diagnose sowie die Veränderungen, die eine solche Erkrankung im Leben der betroffenen Person sowie in deren familiären Umfeld mit sich bringt.

Still Alice – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Regie im Film „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ führten Richard Glatzer sowie Wash Westmoreland, von ihnen stammt auch das Drehbuch des Films. Alice Howland, die Hauptperson des Films, spielt Julianne Moore, die für diese Rolle im Jahr 2015 unter anderem den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt. Weitere Preise für Julianne Moore waren ein Golden Globe Award oder der Hollywood Film Award. Weitere wichtige Rollen spielen Alex Baldwin als Alices Ehemann John Howland sowie Kristen Steward und Kate Bosworth als deren gemeinsame Töchter Lydia und Anna. Hunter Parrish spielt den Sohn des Paares, Tom Howland.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film Still Alice – Mein Leben ohne Gestern

Alice Howland ist eine anerkannte, erfolgreiche und hochintelligente Linguistik-Dozentin an der Columbia University. Sie lebt mit ihrem Mann John, einem Onkologen, in New York. Die drei Kinder sind bereits erwachsen. Tom arbeitet mittlerweile wie sein Vater als Arzt, Anna ist eine ehrgeizige Juristin und die jüngere Tochter Lydia möchte als Theaterschauspielerin in Los Angeles Fuß fassen. Sie ist jedoch noch auf die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern angewiesen.

Im Alter von 50 Jahren bemerkt Alice einige Veränderungen an sich und ihrer Gedächtnisleistung. Sie hat zum Beispiel Wortfindungsstörungen und findet sich häufiger nicht in ihrer Umgebung zurecht. Sie spricht mit ihrem Mann John über ihre Ängste und Sorgen und lässt sich neurologisch untersuchen. Die ärztliche Untersuchung ergibt, dass sie eine seltene Form der Alzheimer-Erkrankung hat, die bereits in jüngerem Alter beginnt und erblich bedingt ist.

Alice hat die Krankheit Morbus Alzheimer wahrscheinlich von ihrem Vater geerbt. Da die Krankheit vererbt werden kann, besteht ein 50 prozentiges Risiko, dass auch die drei Kinder Lydia, Anna und Tom erkranken könnten. Tom und Anna lassen sich testen, dabei wird festgestellt, dass Tom das Gen nicht in sich trägt, Anna jedoch, die zu diesem Zeitpunkt gerade mit Zwillingen schwanger ist, hat das Alzheimer-Gen von ihrer Mutter geerbt. Lydia beschließt, sich nicht testen zu lassen.

Alice arbeitet weiterhin in ihrem Job und versucht, ihre Erkrankung zu verheimlichen. Sie trainiert ihr Gedächtnis bei jeder Gelegenheit und benutzt ihr Smartphone, um ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. In der Universität kommt es jedoch immer häufiger zu Beschwerden von ihren Studenten und Studentinnen, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als dem Leiter der Universität, an der sie arbeitet, die Wahrheit über ihren Gesundheitszustandes zu sagen. Alice möchte trotz ihrer Krankheit weiterhin unterrichten, dieser Wunsch wird jedoch abgelehnt.

Die Gedächtnisleistung von Alice nimmt immer mehr ab und sie sieht sich ein Heim für Demenzkranke an, falls sie nicht mehr in der Lage sein sollte, selbst für sich zu sorgen. Nachdem sie dieses Heim besichtigt hat, lässt sie sich von ihrem Arzt gegen ihre angebliche Schlafstörungen ein starkes Schlafmedikament verschreiben. Sie beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen, wenn sie mit der Krankheit nicht mehr zurechtkommt. Um dies nicht zu vergessen, nimmt sie ein Video auf, dass sie daran erinnern soll, wo sie die Medikamente versteckt hat und wann sie diese einnehmen soll.

Eines Tages findet Alice das Video mit den Anweisungen und versucht, diese zu befolgen. Sie wird im letzten Moment von der Haushaltshilfe daran gehindert. Ihr Arzt bittet Alice, einen Vortrag über ihre Erkrankung zu halten. Sie möchte dies zunächst nicht, lässt sich dann jedoch dazu überreden, bei einer Veranstaltung über ihre Erfahrungen, Ängste und Sorgen zu sprechen. Die Rede wird zu einem vollen Erfolg und Alice erhält viel Applaus dafür.

Alices Mann John erhält ein Jobangebot in Minnesota, er entscheidet sich zunächst, das Angebot nicht anzunehmen, um bei seiner Frau bleiben zu können. Nach einiger Zeit geht er jedoch nach Minnesota, die Tochter Lydia, mit der Alice eine eher komplizierte Beziehung hatte, bleibt bei ihrer Mutter, um sich um sie zu kümmern.

Fazit & Kritiken zum Film Still Alice – Mein Leben ohne Gestern

Die Kritiken für den Film sind überwiegend positiv. Insgesamt wurde Still Alice mit 34 Preisen ausgezeichnet. Wie bereits erwähnt, hat die Hauptdarstellerin, Julianne Moore, für die Rolle der Alice, einige Preise, darunter den Oscar, erhalten. Auch die Leistungen der anderen Hauptdarsteller sind überragend.

Trotz des dramatischen und schwierigen Themas ist Still Alice kein deprimierender Film, da es eine gute Mischung aus Tragödie und einer Prise von leichtem Humor gibt. Der Film verzichtet auf übertriebenen Pathos, sondern erzählt die Geschichte von Alice und ihrer Familie in ruhigen und realistischen Bildern. Das Thema Alzheimer sowie der sukzessive Verlust der eigenen Identität und Persönlichkeit wird mit viel Feingefühl und Respekt vor den betroffenen Personen behandelt.

Letzte Aktualisierung am 27.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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