… und dann kam Polly

Die amerikanische Komödie „… und dann kam Polly“ stammt aus dem Jahr 2004. Ben Stiller spielt seine Rolle wieder hervorragend. Selten kann der Zuschauer das Knistern des verliebt sein spüren, aber das macht rein gar nichts. In „… und dann kam Polly“ geht es auch viel mehr um Humor und Klamauk.

. . . und dann kam Polly
  • Universal Pictures (26.02.2014)
  • Prime Video, Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Laufzeit: 90 Minuten
  • Michele Lee, Jennifer Aniston, Philip Seymour Hoffman, Cheryl Hines, Debra Messing
  • Deutsch

Wer schon über „Verrückt nach Mary“ und „Meine Braut, ihr Vater und ich“ gelacht hat, wird auch diese Filmkomödie gefallen. Ganze fünf Nominierungen standen an, doch nur eine wurde Wirklichkeit. Theodore Shapiro gewann den BMI Film Music Award im Jahre 2004. Von der Film- und Medienbewertung erhielt das Liebesdrama das Prädikat „wertvoll“.

… und dann kam Polly – Besetzung / Darsteller, Drehorte und Regie

Die Hauptrollen im Film „… und dann kam Polly“ besetzten Ben Stiller, als Reuben Feffer, und Jennifer Aniston spielt Polly Prince. Diese Namen lassen viel versprechen. Stiller ist einer der Comedy-Schwergewichte von Amerika. Selbst Aniston punktet mit einer ganz erfolgreichen Karriere, den Höhepunkt fand sie mit der Paraderolle der Rachel Green in der Erfolgsserie „Friends“. Weitere Mitwirkenden in den 86 Spielminuten sind: Philip Seymour Hoffman, Debra Messing, Alec Baldwin, Hank Azaria, Bryan Brown, Michele Lee, Bob Dishy, Missi Pyle, Jsu Garcia, Judah Friedlander und Masi Oka.

Unter der Regie von John Hamburg wurde an verschiedenen Drehorten gewirkt. Die Crew arbeitete in Los Angeles, New York City und auf Hawaii der Insel Oʻahu. In dem Film springt Leland Van Lew (Bryan Brown) von einem Hochhaus. Dieser Sprung wurde von AT&T Gebäude in Los Angeles getätigt. Das Drehbuch schrieb der Regisseur selbst und engagierte Danny DeVito, Stacey Sher und Michael Shamberg für die Produktion. Die Rechte besitzen die Universal Studios.

Der Kameramann Seamus McGarvey und William Kerr und Nick Moore, zuständig für den Schnitt, arbeiteten gut zusammen. Die gesamte Produktion kostete rund 42 Millionen US-Dollar. Aber mehr wie das Doppelte wurde in den USA eingenommen. Ein netter Unterhaltungsfilm für die ganze Familie, ohne Altersbegrenzung.

Zusammenfassung & Inhalt vom Film … und dann kam Polly

Reuben ist ein Versicherungsvertreter. Er arbeitet in New York und ist zuständig für die Risikoanalyse. Diese Eigenschaft, Risiken zu analysieren, schlägt sich auch auf sein Privatleben nieder. Reuben versucht immer, jedes erdenkliche Risiko zu vermeiden. Sein Leben verläuft, wahrscheinlich gerade deswegen, ganz positiv. Lisa Kramer, seine frisch gebackene Ehefrau, und er fliegen nun in die Flitterwochen. Sie wollen eine schöne Zeit auf der Insel Saint-Barthélemy verbringen.

Doch genau dort fängt sein Leben an auseinanderzubrechen. Genau am ersten Tag der Flitterwochen geht Lisa fremd, mit dem französischen Tauchlehrer Claude. Als Reuben die beiden in flagranti erwischt, bricht er sofort seinen Urlaub ab und verlässt die Insel alleine. Lisa bleibt und genießt die Zeit mit Claude.

Kurze Zeit später besucht er eine Vernissage. Dort trifft er Polly. Sie arbeitet als Kellnerin den Abend und die beiden kennen sich aus gemeinsamen Jahren in der Schule. Sie verstehen sich gut und verabreden sich danach öfters. Der freie Geist inspiriert ihn und er versucht die gewohnten Bahnen, seines Alltags, zu verändern. Einen Abend gehen sie zusammen aus, in den „Underground-Salsa-Klub“. Reuben fühlt sich erinnert an seine Flitterwochen, als er Polly mit ihrem Bekannten Javier tanzen sieht. Das kleine Missverständnis löst sich jedoch schnell, denn der alte Bekannte ist schwul. Es hat sich ein interessantes Paar aus Reuben und Polly entwickelt. Zwei Personen die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Reuben nimmt einen Termin mit einem Kunden wahr. Für Leland soll er eine Risikoanalyse machen. Er lädt seinen Geschäftspartner auf eine Bootsfahrt ein und nimmt Polly als Begleitung mit. Zufällig findet sie auf seinem Computer eine Risikoanalyse. Die Analyse betrifft sie selbst. Reuben stellt die Beziehung von Lisa und Polly gegenüber und versucht die Risiken zu analysieren. Polly ist total sauer und möchte ihn nicht mehr sehen. Sie bucht einen Flug weit weg von dem penetranten Mann. Wegziehen erscheint ihr als einzige Lösung.

In der Zwischenzeit hat seine Ex-Frau sich von ihrem Tauchlehrer getrennt und ist nach New York zurückgekehrt. Lisa möchte sich gerne mit Reuben aussprechen und versöhnen. Er lehnt dies jedoch ab. Polly befindet sich auf dem Weg zum Flughafen. Reuben versucht sie aufzuhalten. Er gesteht ihr seine Liebe und möchte beweisen, dass er nicht konservativ ist und gerne Risiken in Kauf nimmt. Was folgt nun, wie möchte er dies beweisen? Er kauft Erdnüsse und verspeist diese, direkt von der Straße.

Die Antwort sieht der Zuschauer nicht. Die Schlussszene jedoch bilden Polly und Reuben auf derselben Insel, auf der Lisa und Reuben ihre Flitterwochen verbringen wollten. Beide sitzen verliebt am Strand und schauen aufs Meer. Claude bietet ihnen wieder einen Tauchkurs an. Doch Reuben lehnt dankend ab. Polly und er verbringen einen schönen Urlaub dort und sie kann sich sogar vorstellen zu heiraten und Kinder zu bekommen.

Fazit & Kritiken zum Film … und dann kam Polly

Der Humor in der Komödie „… und dann kam Polly“ kommt ein wenig zu kurz. Richtig gute Gags gibt es nur drei Stück. Warum ist das Ergebnis nicht herausragend? Die Schauspieler sind extrem gut, aber leider ist das Potenzial nicht ausgeschöpft worden. Die Charaktere sind sehr simpel ausgebaut, dass kein Leben im Film entstehen kann. Das blinde Frettchen von Polly versucht, die Lage zu retten. Mit welchem Erfolg?

Eine Lehre lernt jeder Zuschauer: Esse nie von dem Tresensnack an der Bar. Die Nüsse bilden eine tolle Brutstätte für Bakterien. Nicht jede Hand, die hineingreift, ist frisch gewaschen. Der ständig Hände waschende Reuben Feffer lernt eins ganz gewiss: Keine Liebe ohne Risiko und kein Leben ohne einen Griff ins Klo. Schauspieler: Jennifer Aniston ist solide, beschwingt, aber leider ein wenig zu harmlos. Darum bleiben die echten Lacher aus.

Philipp Seymour Hoffman ist allerdings schon komisch getroffen. Der beste Freund Sandy Lyle ist ein verschrobener Charakter, der gute Taten produziert. Diagnose: Der Film besitzt kein Konfliktpotenzial und kratzt nur an der Oberfläche des Erzählens. Aber für „ganz nett“ reicht es alle Male. Der Held der Komödie, dem alles auf dem Magen schlägt, ist inmitten katastrophaler Ereignisse eine angemessene Figur. Unterhaltung mit bewährten Zutaten, leider ohne besonderen Kick.

Letzte Aktualisierung am 14.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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